Archiv für den Monat Juli 2013

ARD Doku: Der große Euro-Schwindel

Film von Michael Wech

Verona, im Frühjahr 1996. Theo Waigel, damals deutscher Finanzminister, schaut seinen griechischen Amtskollegen, Yannos Papantoniou, erstaunt an: „Ihr seid nicht dabei und werdet nicht dabei sein.“ Auf dem EU-Finanzministertreffen hatte Papantoniou gefordert, dass auch griechische Buchstaben auf die Banknoten gedruckt werden. „Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass Griechenland mit seinen Zahlen in absehbarer Zeit Mitglied werden würde“, erzählt Waigel. Doch Papantoniou bleibt bei seiner Forderung. Heute – nach nur zehn Jahren ist Europas historisches Gemeinschaftsprojekt in Gefahr.

Wie konnte das passieren? Als Griechenland nur zwei Jahre nach Waigels Wette plötzlich die Stabilitäts-Kriterien erfüllt, ist auch Otmar Issing, Chef-Ökonom der Europäischen Zentralbank, fassungslos: Sie sitzen vor den Zahlen und denken sich ‚Mein Gott, wie haben die das geschafft?‘ Hinter den verschlossenen Türen der Bundesbank sind sich die Experten damals jedoch einig: Ein Beitritt Griechenlands in den Euro-Club ist riskant. Doch fast alle Länder haben große Mühe, die Stabilitätskriterien einzuhalten und entwickeln einen erstaunlichen Erfindungsreichtum – auch die Deutschen: Finanzminister Theo Waigel will die Bundesbank dazu bewegen, die Goldreserven aufzuwerten. Sein Nachfolger Eichel lässt Milliarden- Forderungen an Russland am Kapitalmarkt verkaufen, um den Bundeshaushalt zu sanieren. In Athen geht man einen Schritt weiter: Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs hilft den Griechen, einen Teil der Staatsschulden zu verstecken.

Die folgenschweren Fehlentscheidungen in der Frühphase des Euro werden in der Dokumentation „Der große Euro-Schwindel“ aus sehr persönlicher Sicht erzählt. Nahezu alle verantwortlichen Finanzpolitiker sprechen offen über die Anfänge der Währung. Dabei wird rekonstruiert, wie sich Europas Politiker gegenseitig täuschten. Der Film stellt fest: Die Krise des Euro ist eine Geschichte von Betrug und Selbstbetrug – aller Mitglieder, auch der Deutschen.

Es ist undemokratisch, die AfD vorab zu verteufeln

von Thomas Schmid

„Die Alternative für Deutschland wird heruntergeschrieben. Das ist hochmütig und hat nichts mit den Idealen der Demokratie zu tun. Die AfD gibt der Skepsis gegenüber dem Euro eine legitime Stimme.“
→Artikel in „Die WELT“ vom 29.07.2013 lesen

AfD mit Direktkandidat im Kreis Viersen

Grenzland-Nachrichten vom 26.07.2013

Grenzland-Nachrichten vom  26.07.2013

Grenzland-Nachrichten vom 26.07.2013 

Bernd Lucke „Im Dialog“ mit Alfred Schier

veröffentlicht am vom 18.5.2013

Mit der Forderung „Schluss mit diesem Euro“ will die Alternative für Deutschland (AfD) im September den Einzug in den Bundestag schaffen. In der PHOENIX-Sendung IM DIALOG spricht Alfred Schier mit AfD-Chef Bernd Lucke. Der Mitbegründer der Partei fordert einen härteren Kurs der Bundesregierung im Umgang mit der Eurokrise sowie die Wiedereinführung nationaler Währungen. Weitere Themen IM DIALOG sind die Gründung der AfD, die Forderungen der Partei und die möglichen Folgen einer Rückkehr zur D-Mark.

Alternative für Deutschland hält Energiepolitik für „völlig abstrus“

Harsche Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung hat der Vorsitzende der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke geübt. In der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ nannte er das energiepolitische Ziel der Regierung, den Ökostromanteil bis 2050 auf 80 Prozent zu erhöhen „völlig abstrus“.
→Artikel bei Finanznachrichten. de vom 27.07.2013 lesen

Zurück zur D-Mark?

Wie die Einführung einer Parallelwährung funktioniert, erklärt auch Prof. Ulrich van Suntum anschaulich in einem Video:

Veröffentlicht am 31.03.2013

Ein plötzlicher Austritt Deutschlands aus der Währungsunion wäre wohl weder politisch noch ökonomisch machbar. Aber die Wiedereinführung der D-Mark zunächst als Parallelwährung könnte eine realistische Option sein.

AfD in fünf Minuten erklärt

Die AfD in fünf Minuten erklärt

Veröffentlicht am 29.05.2013

Dieses Video ist Teil einer Serie zur Bundestagswahl am 22. September.

Gefesselter Riese, Deutschland sitzt in der Falle

Von Cora Stephan

„Viele der deutschen Nachbarn betrachten Berlin misstrauisch. Nationalismus steht gegen den Europa-Gedanken. Vielleicht sollte auch die Bundesregierung die eigenen Interessen stärker im Auge behalten. “
→Artikel bei „Die Welt“ vom 11.07.2013 lesen

Die Euro-Erpresser haben sich verzockt: Deutschland braucht den Euro nicht

Exporte in die Eurozone sinken

von Uli Dönch

„Viel zu lange schon drohen die Schulden-Sünder uns Deutschen: Wenn Ihr uns nicht helft, kollabiert Eure Exportindustrie. Doch Rettung naht – wir werden immer unabhängiger von Euro-Land.“

Artikel im Fokus Money online vom 24.07.2013 lesen

Bericht vom großen AfD-Abend in Aachen

Der Stadtverband Aachen hatte gestern Abend eine große Veranstaltung → Hier ein ausführlicher Bericht