Griechenland: Koste es, was es wolle

Die Europäische Zentralbank hält den Geldhahn für griechische Banken offen. Mindestens bis zum Monatsende wird die Notenbank die ELA-Notfallkredite gewähren. Und das vor allem aus einem Grund.

[…] Für die Versorgung mit frischem Geld sind die griechischen Banken in erheblichem Maße auf Notfall-Kredithilfen der Athener Notenbank angewiesen, über deren Genehmigung die EZB inzwischen wöchentlich entscheidet. Der Rahmen für diese Liquiditätsspritzen liegt mittlerweile bei 83 Milliarden Euro. Dreht die EZB diesen Geldhahn zu, würde die Kreditwirtschaft des Landes nach allgemeiner Einschätzung binnen kürzester Zeit zusammenbrechen. Die EZB darf ELA-Hilfen nur für solvente Geldhäuser genehmigen. […]
 Handelsblatt vom 13.06.2015

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