Griechenland: Bürgermeister von Kos warnt vor Blutvergießen

Auf der griechischen Ägäisinsel Kos könnte es zu einem Blutvergießen kommen, wenn nicht sofort Maßnahmen zur Wiederherstellung der Ordnung getroffen werden. Eine entsprechende Warnung hat der Bürgermeister der Insel, Giorgos Kyritsis, an die Regierung in Athen gerichtet.

Auf der Ferieninsel seien mehr als 7000 Migranten angekommen, man könne mit dem Problem nicht mehr fertig werden.[…]

Die Polizei hatte darauf Hunderte vorwiegend syrische und afghanische Flüchtlinge in das kleine Fußballstadion der Insel gebracht. Dort kam es dann zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Die Beamten setzten Schlagstöcke ein, andere Beamte versuchten, die Menge mit Feuerlöschern am Verlassen des Stadions zu hindern.

[…] Auf der Insel Kos herrschen chaotische Zustände. Hunderte Migranten kommen täglich von der wenige Seemeilen entfernten türkischen Küste. Hilfsorganisationen, der Staat und die Bevölkerung sind restlos überfordert. Ähnlich ist die Situation auf zahlreichen anderen Inseln im Osten der Ägäis.

Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte vergangene Woche die EU zu Hilfe gerufen, da sein Land überfordert sei. Nach UN-Angaben trafen seit Jahresbeginn knapp 124.000 Flüchtlinge in Griechenland ein.
T-online vom 11.08.2015

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