Flüchtlinge als „Freiwild“: Sexuelle Übergriffe in Asylbewerberheimen

Der Flüchtlingsstrom nach Deutschland und Europa setzt sich, zum Erstaunen vieler Beobachter, im wesentlichen aus jungen Männern zusammen.Jetzt liegt ein dramatisches Schreiben an die Frauenpolitischen Sprecherinnen der Fraktionen im Hessischen Landtag vor. Absender sind der Paritätische Wohlfahrtsverband, ProFamilia Hessen, der Landesfrauenrat Hessen und die für ihre Seriosität bekannte Landesarbeitsgemeinschaft Hessischer Frauenbüros.

Eindringlich mahnen die Verbände erhebliche Gefahren für Frauen und Kinder an, die in der Gießener Erstaufnahmeeinrichtung leben. Diese würden von männlichen Bewohnern missbraucht, vergewaltigt und zur Prostitution gezwungen. Wörtlich schreiben die Sozialvereine:

„Diese Situation spielt denjenigen Männern in die Hände, die Frauen ohnehin eine untergeordnete Rolle zuweisen und allein reisende Frauen als ‚Freiwild‘ behandeln. Die Folge sind zahlreiche Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe, zunehmend wird auch von Zwangsprostitution berichtet. Es muss deutlich gesagt werden, dass es sich hierbei nicht um Einzelfälle handelt.

Frauen berichten, dass sie, aber auch Kinder, vergewaltigt wurden oder sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind. So schlafen viele Frauen in ihrer Straßenkleidung. Frauen berichten regelmäßig, dass sie nachts nicht zur Toilette gehen, weil es auf den Wegen dorthin und in den sanitären Einrichtungen zu Überfällen und Vergewaltigungen gekommen ist. Selbst am Tag ist der Gang durch das Camp bereits für viele Frauen eine angstbesetzte Situation.“

Unsere eigenen Recherchen haben ergeben, dass nicht nur das Schreiben echt ist, sondern die Situation korrekt wiederspiegelt. Man muss sogar davon ausgehen, dass die Frauenrechtlerinnen in ihrem Schreiben, gemessen an den realen Bedingungen, noch zurückhaltend formulieren.

Die Situation in Gießen ist kein Einzelfall, auch aus anderen Wohnheimen und Aufnahmeeinrichtungen kommen Meldungen dieser Art. Die Frauenrechtlerinnen weisen daher darauf hin, dass die aktuelle Situation zu Retraumatisierungen führen oder sogar neue Traumata hervorrufen könne. Es dürfe nicht sein, dass die schutzbedürftigste Gruppe unter den Flüchtlingen, also Frauen und Kinder, die größten Leidtragenden seien. […]
huffingtonpost

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