Salman Rushdie: IS ist „schlimmste Bedrohung unserer Zeit“

Für Salman Rushdie ist der „Islamische Staat“ (IS) die „schlimmste Bedrohung unserer Zeit“. Den Grund sieht der britische Schriftsteller im Wahhabismus Saudi-Arabiens. Doch der Westen habe die Verbreitung der strengen und radikalen Ausrichtung des Islam erst ermöglicht.

[…] „Es war der Kardinalfehler des Westens, dem saudischen Königshaus die Herrschaft über das Öl zu überlassen“, sagte Rushdie. Mit diesem Geld habe Riad den Wahhabismus, eine radikalislamische Strömung, unterstützt. Mit diesen Mitteln seien die Koranschulen finanziert worden, „in denen die Taliban an der Grenze von Pakistan und Afghanistan ausgebildet wurden. Mullahs wurden mit dem Geld der Saudis trainiert, um den sehr strikten Islam in der ganzen Welt zu verbreiten.“

Rushdie, der sich in seinem Werk immer wieder mit dem radikalen Islam und den Gefahren beschäftigte, die von Religionen ausgehen können, forderte Wehrhaftigkeit gegen die islamistischen Extremisten. „Wir müssen uns verteidigen.“ Der Autor warnte vor „faulen Kompromissen“.

„Wenn Sie versuchen, einen Schläger zu besänftigen, wird er Sie nicht weniger, sondern viel härter verprügeln. Die einzige wirksame Methode heißt: Konfrontiere ihn!“ […]
t-online

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