POLITIK UND GESELLSCHAFT: Anarchie auf den Straßen

Pöbeln, Schlagen, Abstechen – die Gewalt gegen die Polizei nimmt massiv zu. Die größte Gefahr geht von jungen muslimischen Straftätern aus. Eine junge Kommissarin bricht jetzt ihr Schweigen und erzählt die brutale Wirklichkeit

[…] Tatort Berlin: Brutale Übergriffe gegen die Polizei gehören hier zur Tagesordnung. In sozialen Brennpunkten wird die Staatsmacht provoziert, beleidigt und bespuckt. Prügeleien oder Messerstiche nehmen zu. Linksautonome decken die „Scheiß-Bullen“ mit Pflastersteinen ein. In den Flüchlingsheimen gärt es. Die Gewaltexzesse bekommen oft die Beamten zu spüren.

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dpa/

Allein 2014 wurden in Berlin 2148 Polizisten attackiert, knapp die Hälfte von ihnen dabei verletzt. Laut Senat sind die Sicherheitskräfte „anhaltend hoher Aggression“ ausgesetzt. Grund: Die „Werteentwicklung innerhalb der Gesellschaft, das Sinken von Hemmschwellen oder mangelnder Respekt gegenüber Amtsträgern“. Klingt nach Soziologendeutsch – und viel Mitgefühl für die Hüter der Staatsmacht.

Tania Kambouri weiß es besser. Die Bochumer Polizeikommissarin fühlt sich im Kampf gegen die zunehmende Aggression von Politik und Justiz alleingelassen. „Einige Richter wissen gar nicht, was auf der Straße los ist“, moniert die Ordnungshüterin mit griechischen Wurzeln. Anzeigen wegen Beleidigungen verpuffen wirkungslos, milde Urteile beim Widerstand gegen Vollzugsbeamte gehören zum Alltag. „Dabei nimmt die Gewalt gegen Polizisten spürbar zu“, zürnt die 32-Jährige.

 Sie hat gerade ein Buch unter dem Titel „Deutschland im Blaulicht“ geschrieben. Ein Notruf quasi, ein empörter Aufschrei über Brutalität und Respektlosigkeit gegenüber den Ordnungshütern der Republik. Das Werk liest sich wie eine Anklage gegen eine in Teilen schiefgelaufene Integrationspolitik, ein Weckruf an all jene „Sozialromantiker“, so die Autorin, die solch unliebsame Wahrheiten nicht hören wollten. „Natürlich haben wir auch mit Deutschen immer wieder mal Probleme. Die meisten Konflikte müssen die Kollegen allerdings mit muslimisch geprägten jungen Männern austragen.“

Oft bereiteten Leute aus der dritten oder vierten Einwanderergeneration den größten Stress. Trotz deutschem Pass hingen sie immer noch einem archaischen Weltbild an, das in eine islamische Parallelgesellschaft münde. Kambouri: „Diesen Typen fehlt jeglicher Respekt vor Frauen und vor unserem Rechtsstaat. Sie wachsen in einer Welt voller Gewalt auf, in der nur der Stärkere zählt.“ Häufig muss die Strafverfolgerin bei Einsätzen wüste Tiraden über sich ergehen lassen: „Du Bullenschlampe, Wichspolizei. Ich scheiße auf Deutschland.“

Die Lage spitzt sich gerade in großen deutschen Städten zu. In Berlin, Bremen, Essen oder Gelsenkirchen geben kurdischlibanesische Clans den Ton an. Laut einem Polizeibericht tyrannisieren kriminelle Großsippen in den Duisburger Stadtteilen Laar, Marxloh, Hochheide, Neumühl oder am Zentralen Omnibusbahnhof in Meiderich Polizei und Bevölkerung.

 […] Hilfe durch die Justiz, so der Berliner Ex-Polizist Gaertner, sei eher selten. Nur zu gut erinnert sich der Fahnder an einen Prozess gegen Clan-Gangster, die im großen Stil Baumärkte und Boutiquen geplündert hatten. Die Angeklagten, alle Hartz-IV-Empfänger, heuerten teure Anwälte an. Vom Zuschauerraum aus suchten Clan-Mitglieder Polizisten im Zeugenstand einzuschüchtern.

[…] Nach gut 40 Jahren Dienst auf der Straße fällt Karlheinz Gaertner ein vernichtendes Urteil über solche Kriminelle: „Sie haben nicht die Absicht, sich in unsere Rechtsordnung einzufügen oder unser Wertesystem anzuerkennen.“ Stattdessen nutzten diese Straftäter die lasche Haltung der Politik und „unserer Gutmenschengesellschaft rigoros aus“.

[…] Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, wirft der Politik Untätigkeit vor: Sie reagieren erst, „wenn es schon lichterloh brennt“. In den Asyl-unterkünften „ist teilweise der Teufel los“. Sexueller Missbrauch von Frauen und Kindern, Massenprügeleien, Machtkämpfe zwischen unterschiedlichen Gruppierungen. In Hamburg verlangten demnach albanische Asylbewerber von anderen Gruppen Gebühren für die Benutzung der Duschen, anderswo verkaufen Albaner die besten Schlafplätze. „Hier geht es um den Aufbau krimineller Strukturen“, betont Wendt.

 Tania Kambouri macht ähnliche Erfahrungen. Manche Flüchtlinge seien erst seit Kurzem hier und „bei uns schon mehrfach in Erscheinung getreten“.
Tania Kambouri macht ähnliche Erfahrungen. Manche Flüchtlinge seien erst seit Kurzem hier und „bei uns schon mehrfach in Erscheinung getreten“. […]

FOCUS Online

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