Flüchtlinge: Deutschland streitet um die Leitkultur

Mit den Flüchtlingen kommt die Angst der Deutschen: Vor Parallelgesellschaften, vor Entfremdung im eigenen Land. Die Debatte um eine „Leitkultur“, der sich Flüchtlinge anpassen müssen, ist wieder voll entbrannt.

[…] . Um 2000 war es der CDU-Politiker Friedrich Merz, der die deutsche „Leitkultur“ beschwor. Ein umstrittener Begriff für: Wer hier lebt, soll sich Werten die Demokratie, Aufklärung, Menschenrechten und Zivilgesellschaft anpassen. Später kamen die Berliner SPD-Politiker Thilo Sarrazin und Heinz Buschkowksy mit markigen Worten.

[…] Lammert sagt: Wer nach Deutschland kommt, wandert nicht in die Bundesliga ein, sondern ins Grundgesetz.

[…] Gemeint sind bei all dem oft die als rückständig empfundenen Seiten des Islams. In Deutschland leben rund vier Millionen Muslime. Wie groß der Zuwachs durch die Flüchtlingskrise wird, ist offen.

[…] Dass nicht alle Muslime quasi mit dem Grundgesetz unter dem Kopfkissen schlafen und der Islam nicht immer zum deutschen Alltag passt, weiß man aus Berlin-Neukölln mit seinen 326.000 Menschen aus 160 Nationen. Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) kennt die Fragen: „Dürfen Kinder in der dritten Klasse noch gemeinsam vor dem Schwimmen duschen oder ist das gegen den Koran?“ Oder: „Darf ein Osterei bemalt werden?“ Ihre Meinung: „Wir haben in unserem Land klare Regeln. Ich sehe nicht ein, warum sie für bestimmte Leute nicht gelten sollen“ […]
t-online

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