Schweden: Gescheiterte Zuwanderungspolitik – Bayernkurier

Folge jahrzehntelanger liberaler Zuwanderungspolitik: 58 Prozent der schwedischen Sozialleistungen gehen an Migranten. Jetzt bringen Europas Flüchtlingskrise und 190.000 Flüchtlinge neue hohe Lasten. Schweden erreicht die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Der politische Asylkonsens ist gekippt: Die Schweden betrachten die Folgen hunderttausendfach gescheiterter Integration.

[…] Die Integration der nicht-europäischen Zuwanderer ist weitgehend gescheitert. „Schwedens hässliches Einwanderungsproblem“ […]

[…] Kein Wunder: Denn nur 52 Prozent der nicht europäischen Zuwanderer im arbeitsfähigen Alter arbeiten – gegenüber 84 Prozent der gebürtigen Schweden. In Rosengard, dem Einwanderer-Viertel der Hafenstadt Malmö, haben nur 38 Prozent der Bewohner einen Arbeitsplatz. Zuwanderer, die schon seit 15 Jahren im Land sind, haben nur zu etwa 60 Prozent einen Arbeitsplatz. Schweden habe einen besonders hochqualifizierten Arbeitsmarkt, in dem auch niedrig qualifizierte Schweden Schwierigkeiten hätten […]

Dem Frieden im Lande ist das nicht dienlich. Das zeigt etwa ein Blick in Schwedens Gefängnisse: 26 Prozent aller Gefängnisinsassen sind Ausländer und Migranten – und 50 Prozent all jener Häftlinge, die wegen schwerer Straftaten zu mehr als fünf Jahren Haft verurteilt wurden, so The Economist. Die Mehrheit der Personen, denen in Mord, Vergewaltigung und Raub vorgeworfen wird, sind Einwanderer entweder der ersten oder der zweiten Generation, berichtet auch Sanandaji im Gespräch mit The Globe and Mail.

[…] An Geld und Willkommenskultur haben es die Schweden gewiss nicht fehlen lassen. Im Gegenteil, sie haben ihren Sozialstaat für alle Flüchtlinge, Asylbewerber und Migranten weit geöffnet. Und trotzdem stehen die Schweden jetzt vor hunderttausendfach gescheiterter Integration. Was die kanadische The Globe and Mail zu einer nachdenklichen Frage führt: „Seit Jahrzehnten hat Schweden Flüchtlinge auf besonders großzügige Weise willkommen geheißen. Wenn es dort  nicht funktioniert, wo dann?“
Bayernkurier

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