Pegida in Duisburg: Demonstranten attackieren Polizei-Pferde, drei Festnahmen

Und hier wundert sich die Presse, warum sie von Pegida-Anhängern als Lügenpresse bezeichnet wird. Hier der Bericht über die Demonstration in der RP – man beachte die Überschrift!

„Am Montagabend hat sich die fremdenfeindliche Gruppierung ‚Pegida‘ zu einer Demonstration vor dem Duisburger Hauptbahnhof versammelt. Es kam zu Ausschreitungen, Flaschen flogen. Vermummte attackierten Polizei-Pferde. Es gab drei Festnahmen.“ […]

Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die beiden teils gewaltbereiten Lager auseinanderzuhalten. […]
Rheinische Post

Durchweg suggeriert der Artikel unterschwellig, die Gewalt sei möglicherweise auch von Pegida-Anhängern ausgegangen, oder als wüßte man es nicht so genau. Laut Polizeibericht war die Lage jedoch sehr klar, und von Gewalt seitens der Pegida-Demonstranten ist nirgendwo die Rede:

„Nachdem um viertel vor acht die erste Flasche in Richtung Pegida flog, setzten die Polizeikräfte vorsorglich die Schutzhelme auf. Als der Pegidaumzug sich gegen 20:00 Uhr in Bewegung setzte, versuchten etwa 100 Gegendemonstranten die Polizeisperre in Richtung Pegida zu durchbrechen. Die teilweise Vermummten rissen dabei einige Bauzäune um, gingen die Polizeipferde mit Absperrbaken an und bewarfen Polizisten mit Flaschen.

Der Durchbruchsversuch misslang und die Angreifer wurden auf die Bahnhofsvorplatte zurückgedrängt. Dabei setzten die Beamten auch den Einsatzmehrzweckstock und Pfefferspray ein. Drei Störer konnten dabei festgenommen werden. Gegen sie sind Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch eingeleitet worden. Es gab keine Verletzten auf Seiten der Polizei.

Während des Umzuges versuchten Kleingruppen mehrmals vergeblich an die Pegida-Teilnehmer zu gelangen. Dabei bewarfen sie im Bereich der Friedrich-Wilhelm-Straße die eingesetzten Polizisten mit Steinen.

Bei der Abschlusskundgebung von Pegida versuchten teilweise vermummte Gegendemonstranten erneut erfolglos die Absperrlinie zwischen „Links“ und „Rechts“ zu durchbrechen. Um kurz vor neun beendete auch die Pegida ihre Veranstaltung und die Teilnehmer wanderten ab. Einen 16-Jährigen, der vermummt mit einer Fahnenstange auf einen Polizisten eingeschlagen hatte, übergaben die Beamten nach Personalienfeststellung und Anzeigenaufnahme den Eltern. Einen 17 Jahre alten Mann identifizierten die Polizisten als Steinewerfer und nahmen ihn fest.
Presseportal der Polizei

Interessanterweise ist zu diesem Artikel die Kommentarfunktion mal wieder geschlossen.

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