Angst vor No-go-Areas im Ruhrgebiet – Clans beherrschen ganze Straßenzüge

Nach Duisburg braucht auch Gelsenkirchen die Untersützung einer Hundertschaft der Bereitschaftspolizei, um in Problembezirken durchgreifen zu können. Vor allem kurdisch-libanesische Familien-Clans fallen durch Übergriffe auf – selbst auf Ordnungskräfte. Die Politik betont, es dürfe keine rechtsfreien Räume geben, in denen sich nicht einmal mehr Polizisten hineintrauten.

[…] Mehrfach waren Polizisten offenbar zu einem Einsatz im Umfeld der Clans gerufen worden. Dort trafen sie zunächst nur auf wenige Menschen. Offenbar benachrichtigten sich die Clan-Mitglieder aber per Handy und  innerhalb kurzer Zeit sammelte sich eine Menschenmenge von bis zu 60 Personen. Die Beamten wurden von ihnen beschimpft und teilweise sogar körperlich angegriffen.

[…] Dass Bereitschaftspolizisten statt Besucher von Fußballspielen oder von Konzerten Kollegen schützen, ist kein Einzelfall. Auch in Duisburg ist bereits eine zusätzliche Hundertschaft im Einsatz. Der Stadtteil Marxloh gilt vielen als Prototyp eines Problembezirks. Hier gehen die Probleme ebenfalls von kurdisch-libanesischen Großfamilien aus, Menschen rumänischer Abstammung sollen auch beteiligt sein. Aus einigen Stadtteilen von Essen wird ähnliches berichtet.
 Deutschlandfunk

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