Hohe Kosten erwartet: Länder planen 17 Milliarden Euro für Flüchtlinge ein

Die Flüchtlingskrise wird im kommenden Jahr neue Löcher in die Länderhaushalte reißen. Die Bundesländer planen 2016 für Ausgaben zur Unterstützung von Flüchtlingen rund 17 Milliarden Euro ein. Das berichtet die „Welt“ und beruft sich auf eine Umfrage unter den 16 Länderfinanzministerien.

Die tatsächlichen Ausgaben der Länder dürften noch höher ausfallen, heißt es in dem Bericht. Denn die Länder hätten ihre Haushalte auf Basis der letzten Prognose des Bundes aufgestellt, nach der in diesem Jahr 800.000 Flüchtlinge nach Deutschland kommen.

Vielfach wird aber damit gerechnet, dass bis Jahresende mindestens eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sein werden.

Am höchsten sind die Ausgaben dem Bericht zufolge in Nordrhein-Westfalen. Das Land plane mit Ausgaben von rund vier Milliarden Euro.

[…] Der Bund hatte auf dem Flüchtlingsgipfel im September zugesagt, den Ländern im kommenden Jahr 670 Euro pro Flüchtling je Monat zu zahlen. Doch die Länderfinanzminister kritisieren, dass sie noch immer den Löwenanteil der Kosten stemmen müssen.
 t-online

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