Jetzt will Ankara plötzlich noch mehr Geld

Die Europäer haben der Türkei drei Milliarden Euro an Flüchtlingshilfen zugesagt. Im Gegenzug soll das Land seine Grenzen besser schützen. Plötzlich gibt es gewaltige Nachforderungen aus Ankara.

[…] Die EU hatte sich im Rahmen eines sogenannten Aktionsplans bereit erklärt, die rund 2,2 Millionen syrischen Flüchtlinge in der Türkei mit insgesamt drei Milliarden Euro zu unterstützen. Im Gegenzug will Ankara die türkisch-griechische Grenze besser sichern, sodass weniger Flüchtlinge in die EU kommen. Von den in Aussicht gestellten drei Milliarden Euro wurde bisher noch nichts ausbezahlt. Italien blockiert die Auszahlung, weil Rom nicht bereit ist, seinen Anteil zu entrichten, solange der Stabilitätspakt nicht weiter aufgeweicht wird.

[…] „Die Regierung in der Türkei tut sich sehr schwer damit, zu akzeptieren, dass die Milliardenhilfen für Flüchtlinge nur schrittweise und nach strenger Bedarfsprüfung durch die EU ausgezahlt werden sollen“, hieß es in Diplomatenkreisen weiter.

[…] Trotz der Vereinbarungen zwischen der EU und der Türkei tut Ankara bisher wenig, um seine Grenzen nach Europa zu schützen. Der Flüchtlingszustrom aus der Türkei nach Griechenland dauert unvermindert an. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) kamen seit Jahresbeginn bis zum 27. Januar knapp 50.700 Flüchtlinge und Migranten in dem EU-Land an – trotz der Gefahren einer Bootsüberfahrt im Winter.
 welt.de

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