Nach dem Handgranatenwurf in die Vorverurteilungs-Falle

Als auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen eine Handgranate gefunden wurde, stand für viele der Hintergrund der Täter fest: Es müssen Ausländerfeinde gewesen sein. Die schnellen Statements vieler Politiker kurz nach der Tat zeigen: Es wäre besser gewesen, abzuwarten statt vorschnell zu urteilen. […]

Ministerpräsident Winfried Kretschmann:
„Also das ist wirklich unfassbar, dass jetzt schon mit Handgranaten – quasi mit militärischen Waffen – auf Asylsuchende losgegangen wird.“

[…] Heiko Mass, Bundesjustizminister:
„Wir müssen alles tun, damit fremdenfeindliche Übergriffe noch rascher aufgeklärt und konsequenter geahndet werden.“

[…] „Wir haben eine ganz neue Dimension von rechtsradikaler Gewalt“, sagte auf dieser Veranstaltung Marvin Wiegand, Landtagskandidat der Linken.
Südkurier

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Ein Gedanke zu „Nach dem Handgranatenwurf in die Vorverurteilungs-Falle

  1. webmasterviersen Autor

    Vorschnell urteilen darf man immer nur, wenn es um ‚rechte‘ Gewalt geht. Bei Gewalt, die möglicherweise von Ausländern ausgeht, heißt es immer ‚erst mal abwarten‘, ‚es gibt noch keine Anzeichen dass…“ und vor allem „das sind bedauerliche Einzelfälle, die man nicht verallgemeinern darf.“ Warum wird auch Gewalt mit zweierlei Mass gemessen? Das gilt auch für die Verurteilung rechter, aber nicht linker Gewalt.

    Antwort

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