Offener Brief: „Sehr geehrter Genosse Maas…“

ZUNÄCHST EINMAL Gratulation zum bestgekleideten Mann Deutschlands in ästhetisch trostloser Umgebung!Leider endet Ihr Stilwille, wo Ihre politische Arbeit anfängt. Zumindest die Opfer krimineller Einwanderer und linksextremer Straßenkämpfer dürften es als stillos empfinden, dass Sie ausgerechnet dieser Tage einen Rechtsextremismus-Gipfel veranstalten. Bemerkenswerterweise nehmen Sie dafür auch die Hooligan- Krawalle in Leipzig-Connewitz zum Anlass – einem Stadtteil, in dem sonst eher knuffige Linksfaschisten, von Ihnen unbehelligt, Polizeistationen angreifen.

Keineswegs sollen Sie wähnen, Sie würden hier getadelt, weil Sie den Rechtsextremismus bekämpfen wollen. Jemand, der Häuser ansteckt, hat strafverfolgt zu werden, Punkt. Es geht darum, was Sie nicht bekämpfen. So gibt es zahlreiche Zeitgenossen, die gegen die unkontrollierte Masseneinwanderung protestieren möchten. Diese Leute könnten ihren Unwillen etwa artikulieren, indem sie die AfD unterstützen oder vor SPD-Büros demonstrieren, also auf die von Artikel 8 GG garantierte Weise. Wenn sie dies tun, werden sie allerdings von Ihnen sowie Ihren Genossen beschimpft und von der erwähnten Antifa traktiert, gegen die Sie nicht einmal dann etwas unternehmen, wenn sie auf Internet-Seiten wie Indymedia Straftaten plant oder feiert. Oder, wie zu Göttingen, Todesdrohungen gegen einen Bezirksvorstand der Jungen Alternativen verbreitet und dessen Auto demoliert. Dies alles nährt den Verdacht, dass Sie die Antifa als Bodentruppe gegen Dunkeldeutschland zumindest dulden.

Auch dass Sie mit Frau Kahane von der Amadeu-Stiftung einen ehemaligen Stasi-Spitzel bei der Internet-Zensur gegen „rechts“ einspannen – Herr Maas, Herr Maas, ob das mit Ihnen gutgeht? Sie haben ja nicht eine Sekunde als Jurist gearbeitet und verdanken Ihr Amt einer reinen Parteikarriere. Ist das der Grund, weshalb Sie das eigentlich zur Unparteilichkeit verpflichtende Amt des Justizministers unentwegt mit Ihrer Gesinnung vermengen?

Fragt, mit sozialistischem Gruß, Ihr

Michael Klonovsky

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Ein Gedanke zu „Offener Brief: „Sehr geehrter Genosse Maas…“

  1. robinkaufmann

    Wunderbar formuliert und auf den Punkt gebracht. Danke, dass auch Sie den Mut haben Klartext zu schreiben. Menschen die bereit sind wie Sie die Abscheulichkeiten dieser Regierung beim Namen zu nennen werden Gottseidank immer mehr.

    Antwort

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