Dänemark: Imam Abu Bilal Ismail fordert Steinigungen von Frauen und Gewalt gegen Kinder

Ein Islamgelehrter predigt die Scharia und ergeht sich in Gewaltfantasien gegen Kinder. Die Reaktionen zeigen die Spaltung des Landes.

[…] Imam Ismail ist kein unbeschriebenes Blatt. Er stand schon vor Gericht, nachdem er in der Berliner Al-Nur-Moschee für die Vernichtung der Juden gebetet hatte. Nach einer inoffiziellen Übersetzung sagte er 2014 in Neukölln unter anderem: „O Allah, zerstöre die zionistischen Juden. Sie sind keine Herausforderung für dich. Zähle sie und bringe sie um, bis zum Letzten.“ Zudem hatte die Grimhøj-Moschee in Aarhus im gleichen Jahr ihre Unterstützung für die Kampfverbände des Islamischen Staats ausgedrückt. Die bittere Ironie der Geschichte: Ausgerechnet die nun kritisierte Moschee galt noch 2013 als wichtiger Partner der Polizei bei der Resozialisierung von Dschihadisten.

Sowohl die bürgerliche Regierung als auch die Sozialdemokraten besprechen nun Gesetzesänderungen, die es ermöglichen, Hassprediger aus dem Land zu werfen und Moscheen, die volksverhetzende Botschaften verbreiten, zu schließen. […]

Dänische Kinderpsychologen warnten unterdessen vor den großen Auswirkungen auf muslimische Kinder. In der Schule lernten sie, aufgeklärte und gleichberechtigte dänische Bürger zu werden. In der Moschee und teils daheim herrsche dagegen ein Wertegefüge, das ans Mittelalter erinnere.

Die Fernsehenthüllung wurde allerdings auch als politisch völlig inkorrekt kritisiert: Sie sei Wasser auf die Mühlen der vielen Islamhasser. Dänemark ist politisch bereits weit nach rechts gerückt. Sogar die bürgerliche Integrationsministerin Støjberg hat andere Einwanderungsregeln für Muslime als für Christen gefordert. Über 50 Prozent des Volkes lehnen muslimische Einwanderung ab. Bei der vergangenen Europawahl wurde die rechtspopulistische Volkspartei stärkste politische Kraft des Landes.

Nach Studien sind heute mehr junge Muslime tiefreligiös als noch in den 80er Jahren. […]
 rp-online

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