Raubt man uns jetzt auch noch unsere Vorurteile? Lesbische AfD-Politikerin überrascht bei „Maischberger“

Gestern passierte im öffentlich rechtlichen TV etwas, was wir eigentlich schon gar nicht mehr gewöhnt sind. Unter den geladenen Gäste waren durchaus auch originelle Köpfe und die widerlegten so manches Vorurteil, das Presse und etablierte Parteien im Wahlkampf als wichtiger Waffe gedient hatte.

Bei Sandra Maischberger waren Gäste geladen, die die Zukunft der AfD nach den Landtagswahlen diskutierten bzw. diskutieren sollten. Frauke Petry hatte absagen müssen und für sie sprang die kaum bekannte Alice Weidel ein. Was ein regelrechter Glücksfall war: konnte sie doch zeigen, wie vielfältig und bunt die oft schlicht als braun diffamierte Partei doch ist.

Nicht zu Unrecht stelle daher Maischberger einen wichtigen Aspekt der jungen Politikerin heraus, nämlich ihre Biographie. Die „Welt“ fasst zusammen: „Die promovierte Ökonomin ist als Start-up-Unternehmerin erfolgreich, sie lebt in einer homosexuellen Partnerschaft und hat ein Kind. Zur AfD sei sie gekommen, als sie mit der Euro-Rettungspolitik der schwarz-gelben Bundesregierung nicht mehr einverstanden gewesen sei.“

Und weiter resümiert die „Welt“: „Sie würde ich eigentlich auf dem rechten Flügel der FDP vermuten“, meinte Jörges zum eloquenten Auftreten Weidels und bezeichnete viele ihrer Ansichten auch als legitim. Darüber, dass der Schengen-Raum wieder in vollem Umfang funktionieren und die EU-Außengrenzen geschützt werden müssten, herrschte aber ohnehin Konsens in der Runde.“ […]
 gaystream.info

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