Sabatina James: Warum die AfD Recht hat

Deutschland debattiert: Gehört der Islam zu Deutschland? In einem Gastbeitrag für die JUNGE FREIHEIT warnt die weltweit bekannte Islamkritikerin Sabatina James vor einer islamischen Masseneinwanderung, kritisiert Bundeskanzlerin Angela Merkel und nimmt die AfD in Schutz.

[…] Die Schlagzeilen sind wie im Vorfeld einhellig: Die AfD greift den Islam an. Liest man genauer, zielt die Kritik der AfD auf den antidemokratischen orthodoxen Islam: „Ein orthodoxer Islam, der unsere Rechtsordnung nicht respektiert oder sogar bekämpft und einen Herrschaftsanspruch als alleingültige Religion erhebt, ist mit unserer Rechtsordnung und Kultur unvereinbar.“ Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, sollte man meinen. Das Problem liegt aber tiefer.

Eine offensive Bekämpfung des antidemokratischen Islamismus findet in Deutschland nicht statt. Der antidemokratische Islamismus ist im Gegenteil ein wichtiger Verbündeter: Erdogan, Saudis, Emirate, Katar und so weiter. Vielleicht verbietet es sich aus Sicht der Politik, eine antidemokratische Ideologie offensiv zu bekämpfen, mit der man so eng verbündet ist. Die AfD wagt die Auseinandersetzung mit den islamistischen Gegnern des Grundgesetzes und macht sich damit unbeliebt.

[…] Deutschland hat keine Veranlassung, sich einen Islam zu eigen zu machen, dessen Vertreter in Form der islamischen Staatengemeinschaft in ihrer islamischen Menschenrechtserklärung Frauen und Nichtmuslimen die rechtliche Gleichwertigkeit verweigern.

[…] Richtig ist, daß der Islam nicht Teil der deutschen Kulturgeschichte ist. Eine Verpflichtung zur Islamisierung kann es damit nicht geben. Die Bevölkerung hat das Recht, eine islamische Masseneinwanderung abzulehnen. Die AfD spricht das aus. Bei CSU und CDU gibt es auch entsprechende Stimmen, sie können die Bundeskanzlerin aber nicht überstimmen, denn die Bundeskanzlerin bestimmt die Richtlinien der Politik. Bei anderen Parteien im Bundestag scheint eine Islamisierung kaum noch umstritten zu sein.

Leider wird dem Wähler nicht offen ins Gesicht gesagt: Wir wollen eine Islamisierung. Die Ablehnung einer islamischen Masseneinwanderung durch die AfD ist nicht rassistisch, sondern demokratisch, wenn sie den Willen der Bevölkerung ausdrückt, die diese Frage selbst entscheiden darf.

[…] Unsere Hilfe brauchen vor allen Dingen religiöse Minderheiten aus den islamischen Ländern, insbesondere dortige Christen, die nicht einfach in andere islamische Länder gehen können, da sie dort mit weiterer Benachteiligung oder Verfolgung zu rechnen haben.

[…] Andererseits besteht das Mißverständnis beim Begriff Islam in der Mehrfachbedeutung des Wortes, der auch als Überbegriff verwendet wird, unter dem sich genauso säkulare demokratische Muslime einordnen. Es ist richtig zu betonen, daß demokratische Muslime damit nicht gemeint sind und sehr wohl zu Deutschland gehören können, was die AfD wie andere auch festgehalten hat.

[…] Die Bevölkerung hat auch ein Recht darauf, davor geschützt zu werden, daß gewalttätige Konflikte innerhalb der islamischen Welt nach Deutschland kommen, nicht nur wegen der Sicherheit.

[…] Wer islamistische Verfassungsgegner ins Land kommen läßt und nicht zurückschickt, steht nicht im erforderlichen Maß zur Verfassung, das können sich eventuelle Kritiker dann vorhalten lassen.

[…] Dazu kommt ein Verbot der Vollverschleierung. Auch hier wird sich manch ein AfD-Kritiker wundern. Genau das haben die Regierungen von Belgien und Frankreich bereits verboten, ganz ohne den Verdacht des Rechtspopulismus. Es geht um ein grundlegendes Pinzip der freien Gesellschaft: Gesicht zeigen. Eine Bevorzugung von vollverschleierten Frauen beispielsweise bei Verkehrsdelikten wegen mangelnder Identifizierbarkeit verstößt auch gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung. In solchen islamischen Ländern, wo die Frau ohne männliche Begleitung ohnehin nicht die Straße betreten darf, ist die Vollverschleierung natürlich weniger ein Problem.

[…] Das Grundrecht auf Gleichberechtigung steht insofern über dem Grundrecht auf Religionsfreiheit, als Religionsfreiheit nicht zur Untergrabung der Gleichberechtigung benutzt werden darf. Das Kopftuch ist das Symbol der Unterwerfung der Frau unter die Herrschaft des Mannes, nicht zuletzt in sexueller Hinsicht, wie aufgeklärte Muslime immer wieder beklagen. Deswegen gibt es ja auch Aufrufe zur Vergewaltigung von Frauen ohne Kopftuch, weil diese als ehrlos betrachtet werden. […]
 JUNGE FREIHEIT

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