Kampf gegen Rechts im Supermarkt

Was kann nicht alles ethisch sein: faire Klamotten, Karotten, Kartoffeln; Autos, Fonds nur mit ohne Kohle und grüner Strom garantiert ohne Atom.

[…] Der Dritte-Welt-Laden hat moralisch den Supermarkt übernommen, und der Bio-Laden wurde längst selber einer.

[…] Neuerdings sind noch weitergehende Ansätze nicht nur zu beobachten – sie werden auch noch bejubelt und als Vorbilder gefeiert: Nicht mehr jeder wird bedient. Kein Bier für Rechte in Nürnberg, kein Ausschank in Regensburger Kneipen für Glatzen, keine Wohnung für Frau Petry in Berlin, Der Wirtshaussaal nur nach Gerichtsentscheid und Formfehler, kein Saal für die Wahlparty der AfD in Frankfurt, Wiesbaden und Mainz, keine Anzeigen für die Junge Freiheit: Irgendwie logisch – nicht nur Konsumenten entscheiden entlang ethischer Guidelines, auch die Produzenten verkaufen nur noch politisch korrekt – und neuerdings nur noch an politische Korrekte.

[…] Die totale Indienstnahme jedes Lebensbereiches durch die Politik war nicht moralisch, sondern totalitär. Menschen mit anderer Meinung mit allen Mitteln auszugrenzen und kleinzumachen – dagegen wurde „Wir sind das Volk“ zur Protestparole.

[…] Politik darf nicht alles – das ist das eigentliche Grundgesetz des Rechtsstaates. Was verboten ist, darüber entscheiden Gesetze und Gerichte. Vor dem Gesetz sind alle gleich und an der Supermarktkasse und am Tresen auch, ganz egal, was sie denken und worüber sie sinnieren, wenn sie ihren Wein trinken und auch was sie grölen, wenn sie ihr Bier saufen.

[…] Heute darf jede Kindergartenzeitung wie Bento vom Spiegel zu Gewalt und Gesetzesbruch aufrufen, wenn es nur gegen das geht, was die Kindergartzenzeitungsredakteure als “Rechts” empfinden. Das Gewaltmonopol des Staates reißen selbsternannte Sittenwächter des Richtigen Reiches an sich.

[…] Was ist denn „Rechts“? Wer bestimmt, wer oder was noch geht und was gar nicht geht? Ein paar Antifa-Internet-Aktivisten, die vermeintlich böse Tweets an Arbeitgeber weiterleiten?

[…] Demokratie ist, wenn man hart streitet und sich am Ende doch wieder verträgt und ein Bier trinkt. […]
Tichys Einblick

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