Köln und die Kanzlerin

[…] In den Tagen nach Köln gab es die einen, die vor frühen Urteilen über die Herkunft der mutmaßlichen Täter, genauer: der sexuellen Belästiger und Vergewaltiger, warnten. Und es gab die anderen, die die Kölner Exzesse als schlagenden Beweis für den Kontrollverlust nach der Politik der offenen Grenzen der Kanzlerin ansahen. Und es gab die Vermutung, woher sie immer stammte, dass die so genannten „Antänzer und Grapscher“, wie es gemessen an den Vorgängen euphemistisch hieß, schon länger in Deutschland gelebt hätten.

Vergangene Woche nun wurde der Bericht des Bundeskriminalamtes zu Köln bekannt. Und mit ihm sind dann alle Interpretationsspielräume perdu, die bisher blieben. Es ist damit amtlich. Die Silvestertäter kamen mit der Flüchtlingswelle ins Land. Rund 70 Prozent der ausländerrechtlich erfassten nichtdeutschen Tatverdächtigen seien zum Tatzeitpunkt weniger als ein Jahr im Land gewesen, schreiben die Kriminalbeamten in ihrer Lageübersicht. Danach kamen 15,3 Prozent der Tatverdächtigen aus Syrien, 11,9 Prozent aus Algerien und 10,1 Prozent aus Marokko, gefolgt von Irakern, Serben und Tunesiern.

Mit anderen Worten: Das, was viele Augenzeugen unmittelbar danach ausgesagt hatten, bewahrheitet sich nun, ist nunmehr ermittlungsseitig bestätigt.

[…] Und mit diesen Informationen liegt die politische Verantwortung nicht mehr nur und in erster Linie bei der nordrhein-westfälischen Landesregierung, in der die Ministerpräsidentin eine ziemlich abstruse eidesstattliche Versicherung abgegeben hat und danach dafür bürgt, drei Tage nach der Silvesternacht keinen Kontakt mit dem Innenminister oder den zuständigen Behörden in der Causa Köln gehabt zu haben.

Das gilt auch für den Fall der drei Männer, die einen Anschlag auf die Düsseldorfer Heinrich-Heine-Allee geplant hatten, der von den Sicherheitsbehörden vereitelt wurde. Denn auch diese drei sind erwiesenermaßen über die Balkanroute, die inzwischen andere Staaten dichtgemacht haben, nach Deutschland gekommen. Zu Klarstellung: Dass sich Attentäter in den Strom unbescholtener Menschen begeben haben, ist nicht den Flüchtlingen anzulasten. Die Verantwortung liegt bei denen, die den unkontrollierten Strom zugelassen haben.[…]
 Cicero

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