Neue Personalstrategie: Die Bundeswehr soll sich für Ausländer öffnen

Bislang kann die Bundeswehr nur deutsche Staatsbürger rekrutieren. Berlin will nun auch EU-Ausländer locken, nur eine Fähigkeit bleibt elementar. Der Bundeswehrverband sieht das skeptisch.

[…] Skeptischer zeigte sich der Deutsche Bundeswehrverband. Dessen Vorsitzender André Wüstner sprach zwar von einem „mutigen und interessanten Aufschlag“. Gleichzeitig wies der Oberstleutnant darauf hin, dass „die deutsche Staatsangehörigkeit für den Soldaten aufgrund der gesetzlichen Verankerung und als Grundlage für das gegenseitige Treueverhältnis von Staat und Soldat elementar ist und bleiben muss“.

Der Soldatenberuf sei kein Beruf wie jeder andere, deshalb dürfe „der rechtliche sowie wertebezogene Rahmen unserer Führungsphilosophie trotz aller Offenheit für neue Konzepte niemals verwässert werden“, sagte Wüstner. Die soldatische Identität habe eine enorme nationale Ausprägung und umfasse „die Bereitschaft, im Zweifel für das zu sterben, was im Kopf und Herzen ist“. Das müsse der Politik immer wieder bewusst gemacht werden. […]
N24.de

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