Ihre Untermenschen sind die Frauen

Neun „Zeit“-Reporter recherchierten monatelang, was in der Kölner Silvesternacht „wirklich geschah“. Aber an einer Erklärung mogelten sie sich vorbei. Ein anderer Bericht hilft da deutlich mehr.

[…] Die marodierenden Jungmänner in deutschen Landen sind stolz, Rechte zu sein. Die meisten von ihnen aber wissen noch nicht einmal, was „rechts“ ist. Sie kaschieren nur ihr kleines Ich in einer großen Sache. Dasselbe gilt für die marodierenden Jungmänner in muslimischen Ländern. Sie sind stolz, Muslime zu sein, haben aber oft keine Ahnung vom Koran (wie auch Studien über die in den Dschihad ziehenden jungen Männer zeigen). Auch sie verstecken ihr kleines Ich in „la grande cause“.

Doch sie folgen keineswegs einem aufgeklärten Islam, sondern den rückwärtsgewandten Parolen der Schriftgläubigen und Gotteskrieger. Sie leben nicht nach dem Koran; sie saufen, nehmen Drogen, sind gewalttätig. Ganz wie die Militanten des selbst ernannten Islamischen Staates, die ebenfalls für sich in Anspruch nehmen, sie seien die einzig „wahren Muslime“.

Doch diese Youssefs aus Casablanca oder Algier gehen keine Ausländer bzw. Deutsche klatschen, sie gehen Frauen klatschen. Warum? Weil der Sexismus ihre Art ist, Frust abzureagieren und sich nicht mehr so klein zu fühlen – sondern größer als die verachteten ewigen Anderen, die Frauen (und bei der Gelegenheit dissen sie die deutschen Männer als „Muschis“ gleich mit).

[…] Ihre Untermenschen sind die Frauen. Sie sind stolz, Männer zu sein. Und diese Schlampen haben es eh nicht besser verdient, wenn sie in der Nacht auf der Straße rumlaufen. Doch der ideologische Hintergrund der vom Islamismus Infizierten scheint die wohlmeinenden deutschen Medien nicht zu interessieren.

[…] Das beschreiben auch arabische Autoren wie Kamel Daoud oder Boualem Sansal eindringlich in ihren aktuellen Texten, die regelrechte Hilferufe an die freie Welt sind. Sie beklagen, dass wir Europäer sie im Namen einer falschen Toleranz im Stich lassen und den radikalen Islamisten ausliefern.

[…] Diese frustrierten, entwurzelten jungen Männer drangsalieren nicht nur die Frauen in ihrer Heimat – mehr denn je! Sie ziehen nun bis nach Europa und überfallen auch hier die „zu freien“ Frauen. Dass das im 21. Jahrhundert so ist (Köln war nicht der einzige und nicht der letzte Fall dieser Art), das hat mit der Offensive des politisierten Islam zu tun.

Er liefert das ideologische Gerüst: den verschärften Männlichkeitswahn, Frauenverachtung inklusive. Dieser Islamismus ist der Funken, der jetzt die Flammen des schon lange glimmenden Feuers hochschlagen lässt.Aber das will nicht nur bei der „Zeit“ niemand wissen. […]
 Welt

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