Von Freiheit reden wir nur

[…] Besteht die Wehrhaftigkeit der freien Gesellschaft in der Gelassenheit? Darin, dass man dem unendlichen Hass und der Intoleranz versucht mit Liebe und Toleranz zu begegnen? Oder reicht das schon lange nicht mehr und zeigt es nicht am Ende vielleicht genau das Gegenteil, nämlich, dass wir keine Antworten haben?

[…] Das Bewusstsein darüber, dass man dem Terror langfristig nicht mit Toleranz und demonstrativer Freiheit beikommt und dass Umarme-Deinen-Feind bei Kopf abschneidenden Barbaren kein guter Ratgeber ist, dringt langsam aber sicher selbst bis in die moderaten linken Ecken der Gesellschaft vor. Die Vorstellung davon, wie man Stolz und Erhabenheit demonstriert und westliche Werte wirksam verteidigt, scheint sich im Angesicht des zunehmenden Terrors und der damit einhergehend wachsenden Unsicherheit, in Anbetracht von Masseneinwanderung und illiberalen Islam, fundamental zu wandeln.

[…] Das Recht des Stärkeren ist zutiefst anti-zivilisatorisch. Genau wie die Rache. All das hatte man längst in die ewigen Jagdgründe verfrachtet und war sich sicher, sie nie wiederzusehen. Umso schwerer fällt es jetzt, von der eleganten europäischen Variante abzuweichen, die ohnehin nur etwas für Sonnenscheintage war und die Freiheit auf andere Art und Weise zu verteidigen.

[…] Die Vorstellung der Gesellschaft, des gesellschaftlichen Zusammenlebens ist nicht länger ein Abbild der Realität, es ist allenfalls eine akademisierte Idealvorstellung, die durch Terror und zunehmenden Clash der Kulturen gerade in rasender Geschwindigkeit von eben jener Realität eingeholt und überholt wird.

Bei jenen, die dies bereits realisiert haben, wird die Stimmung zunehmend schlechter und der Drang zur Verteidigung wächst. Der andauernde Zwang zur Political Correctness und die damit einhergehende mittlerweile herrschende Zensur, sorgen dafür, dass diese Wut immer weiter unkontrolliert vor sich hingärt.

[…] Würzburg war ein erster Vorgeschmack auf das, was uns noch erwarten kann. Wer sich in den letzten Monaten mit Polizisten unterhalten hat, der weiß, dass der 17-jährige Afghane nicht der Einzige ist. Dass sich unter den Flüchtlingen zu Hauf radikale Muslime und selbstverständlich auch IS-Kämpfer befinden. Die Frage wird sein, wann die Unsicherheit für die Menschen unerträglich wird. Wann es genug ist. An diesem Punkt werden sich die ganze falsche Toleranz und die auferlegten Maulkörbe rächen. Dann wird sich alles Aufgestaute mit einem Mal entladen. Dann wird offensichtlich, was längst Fakt ist. Dass die Kulturen zu unterschiedlich sind und dass sie es auch nach all den Jahrzehnten geblieben sind. Dass man in den wenigsten Fällen wirklich jemals miteinander, sondern immer nur nebeneinander hergelebt hat. Und dass im Zweifelsfall jeder wissen wird, auf welcher Seite er steht und dass es ganz oft nicht dieselbe sein wird. Dann wird uns all das auf die Füße fallen. Die Masseneinwanderung aus mehrheitlich islamisch geprägten Ländern und die falsche Toleranz gegenüber jenen, die seit Jahrzehnten ihre Parallel-Türkei hier errichtet haben. […]

 Tichys Einblick

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