„Aus geschäftspolitischen Gründen”: Commerzbank verweigert AfD-Fraktion Eröffnung eines Geschäftskontos

Die Stuttgarter Commerzbank hat der AfD-Fraktion die Eröffnung eines Geschäftskontos verweigert. Die Begründung lautete, dass die Commerzbank „aus geschäftspolitischen Gründen kein Konto für die AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg führen möchte.“

Die Begründung lautete, dass die Commerzbank „aus geschäftspolitischen Gründen kein Konto für die AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg führen möchte.“ (Fraktionsvorsitzender Heiner) Merz zitierte in diesem Zusammenhang Artikel 3 des Grundgesetzes:

[…] „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

Interessant an dieser „geschäftspolitischen“ Entscheidung sei, dass diese nicht in Stuttgart getroffen wurde, „wo es wohl keine Berührungsängste gab“, sondern von der Commerzbank-Zentrale in Frankfurt verordnet wurde.

[…] „Interessant ist, dass diese Großbank vor einigen Jahren mit 18,2 Milliarden Euro, dem hart erarbeiteten Steuergeld der Bürger „gerettet“ werden musste, weil sie verantwortungslos gewirtschaftet hatte.“

[…] „Wir akzeptieren die Entscheidung der Commerzbank, halten sie allerdings für sehr unklug. Wir werden diese Entscheidung bundesweit unseren Mitgliedern und Förderern zukommen lassen, damit diese ebenfalls frei entscheiden können, ob sie aus persönlichen oder geschäftspolitischen Gründen ihre Bank wechseln“, erklärt Heiner
 Epochtimes

Siehe dazu auch diesen Fall:

Raiffeisenbank Oberursel kündigt der AfD die Bankverbindung

[…] Eher schmallippig zu den Gründen der Kündigung des kurz zuvor schon eröffneten Kontos gibt sich die Bank. „Wir sind ein freies Wirtschaftsunternehmen und unsere geschäftspolitische Entscheidung ist, dass wir für die AfD kein Konto führen. Weiter habe ich dem nichts hinzuzufügen“, teilt Monika Marhan vom Vetriebsservice der Raiffeisenbank der Frankfurter Rundschau auf Anfrage schriftlich mit.

Die Entscheidung steht fest. Rückhalt aus der Runde der anderen Parteien hat die AfD ganz offenkundig nicht zu erwarten. In private Geschäftsangelegenheiten, etwa die einer Bank, wolle man sich grundsätzlich nicht einmischen, heißt es sowohl vom Grünen-Vorstandssprecher Ilja Moreth als auch bei den Sozialdemokraten. […]
Frankfurter Rundschau

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