Sexualerziehung: die schizophrene Republik

Deutsche Kinder können gar nicht genug mit Sexualerziehung zurechterzogen werden, Migrantenkinder stehen unter Kulturschutz.

Das Unterrichtsmaterial, das Sozialministerin Alheit im April 2014 beim Lesben- und Schwulenverband Schleswig-Holstein (LSVD SH) in Auftrag gegeben hatte, und das seitdem mehrfach überarbeitet wurde, sei demnach verfassungswidrig, da es gegen das Verbot der staatlichen Indoktrination verstoße, wird Winterhoff in der Mitteilung des Vereins zitiert. Es würde den Schülern die Wertvorstellung vermittelt, dass homosexuelle und heterosexuelle Verhaltensweisen gleichwertige Ausprägungen menschlicher Sexualität seien. Zwar dürfe diese Auffassung durchaus an staatlichen Schulen vorgestellt werden, jedoch nicht als „einzig wahre und richtige Sicht der Dinge“. Vielmehr müsse auch die gegenteilige Auffassung behandelt und als ebenso vertretbar dargestellt werden. Nur so sei das Neutralitätsgebot des Staates gewährleistet.

[…] Dabei geht es keinesfalls darum, Homosexualität abzulehnen. Vielmehr besteht die Problematik, wie so oft, wenn es um rotgrüne Ideologie geht, in der Einseitigkeit, mit der ein bestimmtes Weltbild vermittelt werden soll. Im öffentlichen Diskurs, in den mehrheitlich rotgrün besetzten Medien, hat man diese einseitige Propagierung bestimmter Weltbilder bereits erfolgreich und nahezu flächendeckend durchgesetzt.

[…] Konkurrenz ist unter Lehrern genauso verpönt wie unter Schülern. Der linksgrüne Traum von Schulpädagogik wird hierbei von der Uni auf direktem Wege an die Schulen getragen. Seit Jahrzehnten ist die Schulpädagogik an den Universitäten schon auf links gepolt. Tendenz in Sachen Absurdität steigend. Das Ergebnis sind Gleichheitsdogma und bedingungslose einseitige Toleranz für alle – vermittelt von einer Lehrergeneration, die die 68er in Sachen Ideologie nicht selten um Längen übertrifft.

[…] Längst ist die einstige Ideologie von Multikulti und bedingungsloser Weltoffenheit und Toleranz zum gesellschaftlichen Gemeinplatz avanciert, der als unantastbar gilt – zumindest so lange man nicht als Nazi oder Rassist beschimpft werden möchte.

[…] Während Thorben und Jannis in Kindergarten, Schule, von Eltern und Co. auf bedingungslose Weltoffenheit, Toleranz und Angst vor’m „Nazi-Sein“ gepolt werden, die ihre Probleme gefälligst mit Worten zu lösen haben, denkt sich Mohammed nicht selten, dass seine Lehrerin ihm ganz und gar nicht zu sagen hat, wie er Juden und Homosexuelle zu finden hat.

[…] Unter diesen Vorzeichen könnte man gespannt sein, wie Mohammed und Osman und vor allem ihre Eltern reagieren würden, wenn ihnen in der Schule beigebracht werden soll, dass „sexuelle Vielfalt“ etwas ganz Wunderbares und jede sexuelle Ausrichtung als gleichwertig angesehen wird. Vermutlich würden sie noch erfreuter sein als die Eltern von Jannis und Thorben. Vor allem, weil man sich ja schon in der Vergangenheit in Bezug auf Klassenfahrten und gemischten Sport- und Schwimmunterricht stets als überaus tolerant und weltoffen erwiesen hat. Aber die Erziehung gilt ja gar nicht so sehr Mohammed und Osman.

Und so wird die Schizophrenie der Republik weiter voranschreiten. Stets propagiert und vorangetrieben von Menschen, die keinerlei Diskrepanz zwischen Grundschulunterricht in „sexueller Vielfalt“, Unisex-Toiletten und korrektem Gendern einerseits und Burka, Burkini, Kinderehe und anderen kulturellen “Bereicherungen” aus islamisch geprägten Ländern andererseits sehen. Wo man auf der einen Seite einen großen Bogen um die „Erziehung“ und Forderung zur Anpassung von Migranten mit islamischen Migrationshintergrund macht, kann der Deutsche selbst gar nicht genug zurechterzogen werden. […]
Tichys Einblick

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