Gastbeitrag von Birgit Kelle zu Kinderehe: Für eine Ziege in Afghanistan

Jetzt also auch noch Aydan Özoguz, die SPD-Integrationsbeauftragte unseres Landes, deren Job ich bis heute nicht verstehe – sie offenbar auch nicht. Weil ich mich nicht zum ersten Mal frage, wen diese Dame in was integrieren will, denn sie hat es offenbar selbst nicht leicht mit dem Verstehen der deutschen Kultur. Jemand, der sich damit auskennt, sollte es ihr vorsichtig erklären, und mit dem Thema Kinderehen anfangen.

Diese will Frau Özoguz, deren Kompetenz sich durch den Doppelopferstatus Frau mit Migrationshintergrund am leichtesten, aber sicher nicht vollständig erklären lässt, zum Wohle mancher dieser Kinder nämlich nicht komplett abschaffen. Weil laut Özoguz eine generelle Annullierung die Mädchen womöglich ins „soziale Abseits“ dränge.

Nur kurz, damit wir uns richtig verstehen: Sie meint nicht, dass eine Minderjährige, die an einen doppelt so alten Lustmolch in Syrien zwangsverheiratet und durch die ehelichen Vergewaltigungen geschwängert wurde, durch diese Hochzeit mitten in Deutschland im sozialen Abseits stehen würde – sondern indem man sie da wieder raus holt.

 […] Özoguz meint, würde man diesen minderjährigen Mädchen (seltsamerweise scheint es ja keine Jungs zu geben, die an alte Frauen verscherbelt werden, aber die gendersensiblen Zeiten öffnen womöglich demnächst auch für die Zwangsehe ganz neue bunt-lustig-queere Kombinationen, die auf Verheiratung warten) generell die Ehen auf deutschem Boden annullieren, hätten sie womöglich dadurch rechtliche  Nachteile.

Namentlich nennt sie Unterhalts- und Erbansprüche, die verloren gingen. Und die Kinder dieser Kindsmütter würden dann als „unehelich“ gelten und manchen würde das womöglich die Rückkehr in ihre Heimatländer unmöglich machen.

Und wissen Sie was Frau Özoguz: Das wäre großartig und gar nicht schlimm. Weil ich denke, dass wir alle gerne minderjährigen Mädchen, die an alte Säcke verheiratet wurden, ohne dazu gefragt zu werden, sehr gerne lebenslang Asyl und Aufenthalt in unserem Land geben würden. Im Gegenzug schicken wir einfach ihre Männer zurück.

[…] Wenn ich es recht in Erinnerung habe, sind diese Männer mit ihren angeheirateten Mädchen bei uns im Land, weil sie in ihrem eigenen Land nichts haben. Der einzige Unterhalt, der hier fließt, besteht in der Zahlung des deutschen Staates an das Familienoberhaupt. Ich fände es im Gegenteil sogar ganz gut, wenn diese Mädchen einen eigenen Anspruch nur für sich und ihre Kinder hätten. […]

FOCUS Online

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