Gefängniszelle zu klein – Rumäne wird nicht ausgeliefert

Ein Rumäne in deutscher Haft darf nicht in sein Heimatland ausgeliefert werden. Das OLG Hamm urteilte, dass rumänische Gefängnisräume zu klein sind.

[…]Der Rumäne, der mittlerweile im Ruhrgebiet lebt, war 2012 in seiner Heimat vom Landgericht Bacau wegen begangener Betrugstaten zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Der oberste Gerichts- und Kassationshof des osteuropäischen Landes reduzierte 2014 die Freiheitsstrafe auf zwei Jahre und ließ ihn mit Europäischen Haftbefehl zur Fahndung ausschreiben.

In Deutschland wurde er im August 2016 in Auslieferungshaft genommen. Nach dem Beschluss des Oberlandesgerichts Hamm wurde er bereits Ende August aus der Haft entlassen.

 derWesten

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