Trotz Festnahmen: EU will Beitrittsverhandlungen mit der Türkei vorerst fortführen

Nach den Festnahmen von Journalisten und Oppositionspolitikern in der Türkei haben Politiker aus der EU Präsident Erdogan scharf kritisiert. Die offiziellen Beitrittsverhandlungen sollen dennoch weitergeführt werden.

[…] Als Grund für den zurückhaltenden Kurs der EU gegenüber der Türkei gilt vor allem die Bedeutung der Landes für die europäische Sicherheits- und Flüchtlingspolitik. Die enge Zusammenarbeit mit dem Nato-Land ist neben der Abschottung der Balkanroute ein Grund dafür, dass derzeit vergleichsweise wenige Menschen nach West- und Mitteleuropa kommen. Ein im März geschlossener Flüchtlingspakt sieht unter anderem vor, dass die EU alle Migranten, die illegal über die Türkei auf die griechischen Inseln kommen, zurückschicken darf. Diese Vereinbarung könnte die Türkei bei einem einseitigen Abbruch der Beitrittsverhandlungen aufkündigen.
 faz.net

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