Politische Korrektheit kann tödlich sein

Es ist ein furchtbares Verbrechen: Eine junge Studentin wird Mitte Oktober in Freiburg nachts auf dem Heimweg vergewaltigt und ermordet. Zwar konnte die Polizei eine DNS am Tatort sichern, doch sie darf diese nicht auf eine mögliche Herkunft des Mörders auswerten. Und das, obwohl es sich um einen Serientäter handeln könnte.

[…] Es wäre möglich, den Täterkreis einzugrenzen, durch eine Untersuchung der DNS auf Herkunft, Haarfarbe, Augenfarbe und Größe. Aber das ist nicht erlaubt. Aus falsch verstandener politischer Korrektheit.

Die Strafprozeßordnung verbietet es der Polizei, die DNS dahingehend auszuwerten, ob es sich bei dem Mörder um einen Europäer, einen Afrikaner oder einen Asiaten handelt, aufgrund einer über 20 Jahre alten Bestimmung aus einer Zeit, in der die Untersuchung des genetischen Fingerabdrucks noch in ihren Kinderschuhen steckte.

[…] Nur wenige Wochen nach der Tat wurde bei Freiburg eine weitere junge Frau vergewaltigt und getötet, und auch wenn die beiden Taten möglicherweise nicht zusammenhängen, ist die Angst bei vielen Frauen in Freiburg groß. Wer möchte noch abends alleine vor die Tür gehen oder am hellichten Tag im Wald joggen, wenn er weiß, daß mindestens ein, wenn nicht sogar zwei Mörder frei herumlaufen und die Polizei nicht einmal weiß, ob dieser schwarz oder weiß, südländisch oder deutsch, blond oder schwarzhaarig ist? Und das, obwohl sie in der Lage wäre, genau das herauszufinden. […]
 jungefreiheit.de

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