Postfaktische FakeNews kontra Lügenpresse: Das politische Establishment schlägt zurück

 

[…] Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat „postfaktisch“ zum Wort des Jahres erklärt und BREXIT zum Vize-Wort des Jahres. Letzteres ist in der Rezeption etwas untergegangen. Postfaktisch, so meint man bei der GfdS, stehe dafür, dass Menschen nicht mehr an Fakten, sondern an Gefühlen interessiert sind […]

[…] Gefühle, nicht Fakten, stehen auch im Vordergrund, wenn über den vermeintlichen Rechtspopulismus berichtet wird. Dann ist regelmäßig von Wut- und Problembürgern, von Nazis und Rechtsextremen die Rede. Gefühle regieren die Antifa, wenn der schwarze Block seinen Hass an „Bullenschweinen“ auslässt …

Aber all das ist nicht postfaktisch.

Postfaktisch, so erklärt die GfdS, die ganz faktisch von den Kultusministerien der Bundesländer finanziert wird und entsprechend abhängig in ihren Entscheidungen ist, beziehe sich darauf, dass Immer größere Bevölkerungsschichten … in ihrem Widerwillen gegen »die da oben« bereit [seien], Tatsachen zu ignorieren und sogar offensichtliche Lügen zu akzeptieren.

Gesellschaft für deutsche Sprache:

„Postfaktische Politik war beispielsweise der Wahlkampf gegen den Verbleib Großbritanniens in der EU. Mit zum Teil gezielten Fehlinformationen schürten die Befürworter des Austritts den Unmut in der Bevölkerung, die tatsächlich am 23. Juni 2016 mehrheitlich für den Brexit stimmte. Ein Ergebnis postfaktischer Politik war auch der Triumph von Donald Trump […]“

[…] Ergebnisse von Wahlen, die dem politischen Establishment nicht in den Kram passen, sind somit postfaktisch, von Gefühlen geleitet und von Trollen beeinflusst. Denn das Volk, in Deutschland wie in den USA und in Großbritannien, das besteht aus Vollidioten, die sich von den Falschen ansprechen und von ihren Gefühlen leiten lassen.

[…] Den Verlust von Legitimation kann ein politisches System nicht dadurch wiedergewinnen, dass es eine Kampagne gegen die Meinungsfreiheit und gegen die Freiheit der Bürger sich zur Not auch falsch informieren zu lassen, führt. Letztlich ist jeder Bürger für seine (falsche) Meinung selbst verantwortlich und solange die (falschen) Meinungen mancher Bürgern dem politischen Establishment gedient haben, waren sie auch kein Problem. Das Problem entsteht, wenn ein Machtverlust droht oder längst eingetreten ist. […]
 sciencefiles.org

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