Großeinsätze in Köln: Polizei schiebt vier Millionen Überstunden vor sich her

Für die knapp 350 Kölner Hundertschaftspolizisten beginnt das neue Jahr, wie das alte geendet hat: mit Großeinsätzen, Wochenendarbeit und Überstunden.
„Allein im Vorjahr waren wir an so vielen Razzien beteiligt wie in den letzten zehn Jahren zusammen nicht“, sagt ein Beamter einer Kölner Hundertschaft. Mal ging es gegen Dealer, mal gegen Rocker, mal gegen kriminelle Nordafrikaner. Zudedem häufen sich die Demonstrationen […]
Nach den Silvestervorfällen vor dem Hauptbahnhof und vor dem Hintergrund der Terrorgefahr erhöhte die Polizei außerdem ihre Präsenz bei Großveranstaltungen wie Karneval, den Kölner Lichtern oder eben Silvester. Hinzu kommen tägliche Streifengänge rund um den Dom, die ebenfalls hauptsächlich von Bereitschaftspolizisten geleistet werden. Sorge bereitet der Gewerkschaft vor allem die Belastung an den Wochenenden. Zumindest ein freies Wochenende pro Monat ist den Hundertschaftsbeamten eigentlich garantiert. „Aber auch das wurde ihnen zuletzt in Serie gestrichen“, sagt Hegger. In den Einheiten seien vor allem junge Kollegen eingesetzt. „Die wollen am Wochenende auch mal feiern gehen, sie haben private Beziehungen, die nicht wegen der Arbeit in die Brüche gehen dürfen. Die Gefahr ist, dass Motivation und Leistungsfähigkeit sinken.“ […]
Kölner Stadt-Anzeiger
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