Übergriffe in Tirol: „Vertrauen aufs Tiefste erschüttert“

25.000 Menschen feierten im Zentrum von Innsbruck eine ausgelassene Silvesterparty. Wie konnte es passieren, dass es mitten unter ihnen völlig unbemerkt zu einem sexuellen Übergriff nach dem anderen kommt? Die „Krone“ sprach mit jenem Kriminalbeamten, der die Ermittlungen zu dieser brisanten Causa leitet. Über die erschütternden Aussagen der Opfer. Über die Motive der Täter. Über die schwierige Suche nach ihnen. Und darüber, dass er seiner 16- jährigen Tochter nie wieder sagen wird, dass sie an belebten Orten am sichersten sei: „Denn dieser Satz hat nun leider keine Gültigkeit mehr.“ […]

Die kriminelle Bande hatte ein leichtes Spiel. Umkreiste die Opfer, tanzte um sie herum, trennte sie von ihren Cliquen. Die Männer kamen näher, bildeten mit ihren Körpern einen Wall gegen die Außenwelt und begannen dann ihr grauenhaftes Werk. Betatschten die Frauen an den Geschlechtsteilen, zerrissen ihr Gewand, versuchten sie zu küssen. Ohne dabei ein Wort zu sprechen. […]

Fünf bis sechs sollen es gewesen sein, keiner von ihnen über 30. Südländische Typen, unauffällig gekleidet in dunkle Anoraks und Hosen; einem Mann fehlte ein Schneidezahn, ein anderer hatte das Haar weiß gefärbt. […]

Die Kripo geht davon aus, dass die Taten der Silvesternacht nicht spontan passiert sind.  „Wir glauben, dass die Täter die Übergriffe von langer Hand geplant haben. Nach dem grauenhaften Beispiel Köln“, so Kranebitter. Die Identität der Täter? Bis heute unbekannt. Offen ist zudem, ob sie überhaupt in Tirol leben. Möglicherweise sind sie aus einem anderen Bundesland angereist  einzig mit dem Ziel, durch ihre Taten die Gesellschaft in ihren Grundfesten zu erschüttern. […]
krone.at

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