Warum die Vollverschleierung nicht verboten wird

In einer Frage waren sich alle Fraktionen einig: Die Gesichtsverschleierung von Frauen passt nicht in eine offene freiheitliche Gesellschaft. In öffentlichen Institutionen und bei Frauen mit öffentlichen Funktionen hätten Burka und Nikab nichts zu suchen.

Mit ihren Anträgen eines Verbots der Vollverschleierung von Frauen sind CDU und AfD in der Hamburgischen Bürgerschaft am Mittwoch dennoch gescheitert. Sowohl die rot-grüne Koalition als auch FDP und Linke sprachen sich gegen ein pauschales Verbot von Burka oder Nikab aus. Das sei sowohl rechtlich als auch politisch der falsche Weg.

Die AfD-Fraktion hatte die Vollverschleierung generell untersagen wollen. Fraktionschef Jörn Kruse bezeichnete die Schleier als „mobile Frauengefängnisse“. Eindrucksvoller und verheerender könne man seine Frauenverachtung kaum ausdrücken. AfD-Fraktionsmitglied Dirk Nockemann erklärte, man habe den Antrag auf ein pauschales Verbot „in Sorge um unser freiheitliches Zusammenleben“ gestellt. […]

WELT

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