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Deutschland will Italien zusätzlich Migranten abnehmen

Deutschland will Italien einige Hundert Migranten pro Monat zusätzlich abnehmen. Das Kontingent solle von bereits 500 pro Monat auf 750 aufgestockt werden, sagte der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, nach einer internationalen Migrationskonferenz in Rom.

«Deutschland ist das Land, was die meisten Geflüchteten aufgenommen hat, und wir sind jetzt im Gespräch mit den Italienern, noch mehr zu tun.» In Italien sind in diesem Jahr bereits mehr als 85 000 Migranten angekommen. […]

WELT

Political Correctness «Das ist ein normales religiöses Verhalten»

Die Redefreiheit auf dem amerikanischen Campus ist in Gefahr. Der amerikanische Sozialpsychologe Jonathan Haidt im Gespräch über die Ursachen.

[…] Im Jahr 2016 gab es eine Rekordzahl von Versuchen, umstrittene Redner, meist aus dem konservativen bis rechtspopulistischen Lager, vom Auftritt abzuhalten. Was sind die Gründe für diese Entwicklung? […]

[…] Es ist eine kleine, aber wachsende Gruppe, hauptsächlich aus den Geisteswissenschaften und den Gender-Studies, die die in den achtziger Jahren aufgekommene Idee vertreten, dass die integralen Bestandteile der Gesellschaft ein umfassendes Unterdrückungssystem bilden. Diese Studenten sind so voller Wut und Selbstgerechtigkeit, dass sie meinen, allen anderen vorschreiben zu können, was sie sagen dürfen und was nicht.

[…] Es ist auch eine Frage der Feigheit seitens der Professoren und der Studenten. Jeder hat Angst, als Rassist oder Sexist, als homophob oder islamophob beschimpft zu werden.

[…] Von aussen sieht es aus, als ob wir verrückt geworden wären, aber wir sind nicht verrückt, wir haben eine Glaubensgemeinde gebildet. Das hat uns Emile Durkheim gelehrt. Wenn wir um die Kaaba in Mekka kreisen, bringt uns das als Muslime zusammen. Wenn man um eine Opfergruppe kreist, dann ist man vereint in einer Glaubensgemeinschaft, die dasselbe noble Ziel verfolgt. Dann hat das Leben einen Sinn.

[…] Dieser Extremismus existiert natürlich an den beiden Rändern des Spektrums, das ist klar. Auch kommen die meisten der gewaltbereiten Akteure auf dem Campus aus der Antifa-Bewegung, d. h. von aussen. Das rasante Tempo aber, mit dem sich der linke Illiberalismus ausbreitet, ist wirklich unheimlich. […]
NZZ

Ernüchternde Bilanz von Handwerk und Industrie: „Flüchtlinge als Arbeitskräfte bringen nichts“

Rudolf Waxenberger, Bauunternehmer aus Erding und Kreishandwerksmeister, hat die Nase voll. Seit bald zwei Jahren treten immer wieder Bildungseinrichtungen und Flüchtlingshelfer an ihn heran, ob er nicht einen Asylbewerber nehmen könne – erst einmal nur probeweise als Praktikant.

Sieben Praktikanten beziehungsweise Arbeiter hat Waxenberger bislang zu sich geholt. Ob es mehr werden? Fraglich. Denn der Chef des Baugeschäfts Anzinger ist sauer: „Kaum einer hält lange durch. Meist ist nach dem zweiten Tag Schluss. Entweder kommen sie danach gar nicht mehr. Oder sie haben irgendwelche Ausreden.“

Als Kreishandwerksmeister spricht Waxenberger nicht nur für sich. „Meine Kollegen im Landkreis erleben genau das gleiche.“ Diese Entwicklung sei diese Woche auch Thema in der Vollversammlung der Handwerkskammer für München und Oberbayern gewesen. „Dort habe ich das gleiche Klagelied gehört.“ Eine brisante Rechnung habe die Runde gemacht. „90 Prozent der Flüchtlinge brechen ihre Ausbildung im ersten Halbjahr ab. Davon wiederum 90 Prozent sind schon im ersten Monat wieder weg“, zitiert Waxenberger.

Dass die Kammern offiziell von „großen Chancen“ sprechen, die die Flüchtlinge für die von Fachkräftemangel geplagte Wirtschaft böten, hält Waxenberger für Sonntagsreden. „Tatsächlich erleben wir einen massiven Einzug in unser Sozialsysteme – mit heute nicht ansatzweise absehbaren Folgen.“ Der Industrie macht er den Vorwurf, von einem neuen Wirtschaftswunder zu reden. „Die zehn größten DAX-Konzerne haben gerade einmal 50 Azubis.“

Waxenberger weiß, dass ihn jetzt einige in die rechte Ecke stellen. Dabei will er den Flüchtlingen nicht einmal große Vorwürfe machen. „Das Hauptproblem sind die mangelnden Sprachkenntnisse. Es ist nun einmal Tatsache, dass viele Zuwanderer Analphabeten sind. Sie können weder lesen noch schreiben und sollen eine fremde Sprache lernen. Wie soll das funktionieren?“ Für Waxenberger sind die meisten Flüchtlinge deswegen nicht einmal ausbildungsreif.

Hinzu kämen „große Mentalitätsunterschiede“. Der Bauunternehmer glaubt, dass sich viele Migranten keinerlei Vorstellungen gemacht hätten, wie es in dem Land zugeht, in das sie eingereist sind.

[…] Monja Rohwer, Geschäftsführerin des Jobcenters Aruso in Erding, informierte über Grundsätzliches. […] Dass unter den Asylbewerbern viele Fachkräfte sind, konnte Rohwer nicht bestätigen. Sie sagt aber auch: „Die, die qualifiziert sind und genügend Deutschkenntnisse haben, brauchen uns nicht.“ An Unterstützung mangle es nicht: „Wir haben an Fördermöglichkeiten alles, was man sich vorstellen kann.“ Viele Asylbewerber würden auch wegen des geringen Verdienstes keine Lehre anstreben. […]
Merkur

 

 

Zweifel an Qualifikation ausländischer Ärzte

Medizinerkammer stellt in Sprachtests fachliche Defizite einiger Bewerber aus anderen Ländern fest. Diese dürfen aber nicht gemeldet werden. Todesfälle sind bekannt

Die Ärztekammer Westfalen-Lippe schlägt Alarm: Lückenhafte Fachkenntnisse ausländischer Ärzte die in Deutschland arbeiten wollen, drohen, so Kammerpräsident Theodor Windhorst aus Bielefeld, die Versorgung der Patienten zu beeinträchtigen. Der Grund: Die Kammer darf nur deren sprachliche, nicht aber ihre fachliche Kompetenz prüfen. […]

Neue Westfälische

Was ist bloss in diesem Land los?

Massenschlägerei von rund 50 Personen mit Waffen in Spandau

[…] Nach Zeugenaussagen soll es eine Auseinandersetzung von geschätzten 50 Personen gegeben haben, bei der auch Waffen eingesetzt wurden. Welche, war zunächst unklar.

Die drei Verletzten im Alter von 28, 30 und 31 Jahren kamen unter anderem mit einer Kopfplatzwunde, Schnitt- und Gesichtsverletzungen zu ambulanten Behandlungen in Krankenhäuser.

Die Hintergründe der Massenschlägerei sind noch unklar, teilte die Polizei mit. Weitere Angaben gab es zunächst nicht.
BZ-Berlin

Polizisten in Duisburg durch Menschenmenge bedrängt

In der Spitze seien etwa 250 Personen am Sonntagabend erschienen, die den Polizeieinsatz störten oder sogar verhindern wollten, teilte das Polizeipräsidium Duisburg am Montag mit.

Ausgangspunkt war eine Verkehrskontrolle. Eine Funkstreife wollte ein Verkehrsdelikt ahnden. Ein 37-Jähriger habe die Polizisten dabei mehrfach gestört und die Kontrolle mit seinem Handy gefilmt. Als die Beamten seine Personalien feststellen wollten, habe er sich widersetzt. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Zahlreiche Menschen seien hinzugekommen, mehrere hätten versucht, den 37-Jährigen aus dem Gewahrsam zu befreien. Die Beamte seien dabei angegriffen worden. […]
WELT

Rudelbildung: Personenkontrolle in Düren eskaliert – vier Polizisten verletzt

Eine Polizeikontrolle ist am Samstagabend in Düren eskaliert. Die Gruppe junger Männer widersetzte sich den Anweisungen der Beamten und zeigte sich zunehmend aggressiv. Als die Polizisten Pfefferspray einsetzten und zwei der Männer fixieren wollten, wurden die anderen gewalttätig. Erst durch die Unterstützung durch weitere Streifenwagenbesatzungen konnte die Situation schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Vier Polizisten wurden verletzt.

Zu dem Einsatz im Bereich der Breslauer Straße war es gekommen, nachdem Anwohner die Polizei über eine Auseinandersetzung zweier Personengruppen alarmiert hatten. Die Männer im Alter von 17 und 28 Jahren mit türkischer, russischer und kasachischer Nationalität hatten offenbar lautstark gestritten. Worum es bei dem Streit ging, ist nicht bekannt. […]
Kölner Stadtanzeiger

 

 

Flüchtlinge: 56 Prozent der Europäer wollen Stopp muslimischer Zuwanderung

ehr als die Hälfte der Europäer befürwortet laut einer aktuellen Studie einen Zuwanderungsstopp für Flüchtlinge aus überwiegend muslimischen Ländern. Unter dem Titel „Europa – ziehen wir (noch) an einem Strang?“ hatte der Londoner Think Tank Chatham House zwischen Dezember 2016 und Februar 2017 Bürger aus zehn EU-Staaten befragt.

[…] Die Macher der Studie hatten nicht nur 10.000 repräsentativ ausgewählte Bürger in die Studie aufgenommen, sondern auch 1800 Meinungsführer – Angehörige der „Elite“ Europas – aus den Bereichen Politik, Medien, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Es zeigte sich, dass die Antworten teilweise stark auseinandergehen, sofern man die Antworten in „breite Bevölkerung“ und „Eliten“ auffächert. So unterstützen zwar beide Befragungsgruppen mit 61 Prozent ein Verbot gesichtsverhüllender islamischer Kleidung an öffentlichen Orten, einen Zuwanderungsstopp wollen allerdings nur 32 Prozent der Eliten – also 24 Prozentpunkte weniger als der Querschnitt der europäischen Bevölkerung.

[…] Bruchlinien zwischen den Eliten und der übrigen Bevölkerung werden vor allem an drei Punkten deutlich. Denn große Teile der Bevölkerung sehen die EU negativ, vor allem angesichts möglicher Auswirkungen der Zuwanderung, und wollen den Mitgliedstaaten mehr Befugnisse einräumen. Nur 34 Prozent der Öffentlichkeit meinen, von der EU profitiert zu haben, verglichen mit 71 Prozent der Eliten.

Eine Mehrheit der Bürger (54 Prozent) ist der Ansicht, ihr Land sei vor 20 Jahren ein besserer Ort zum Leben gewesen.  […]

Anmerkung: Sehr interessant ist der letzte Satz des Artikel, der nicht etwa fordert, es müssen Strategien entwickelt werden, um die EU weniger bedrohlich escheinen zu lassen, sondern um Diskussionen darüber nach Möglichkeit zu unterbinden. Herr Maas dürfte dem zustimmen:

“ Es benötige „umfassendere Strategien“, um Diskussionen, die die EU bedrohlich erscheinen lassen, zu verringern.“

Sehr aussagekräftig…

WELT

Vom Offenbarungseid einer Zivilgesellschaft

 

Wie ist es möglich, dass Menschen, die sich einst voller Idealismus für freiheitliche und liberale Werte eingesetzt haben, irgendwann für das genaue Gegenteil dessen kämpfen, woran sie einmal geglaubt haben? Und welche psychologischen und gesellschaftspolitischen Strukturmechanismen sind notwendig, damit die Aktivisten diese Veränderung nicht einmal bemerken?

[…] Eine berechtigte Frage: Wie laut würde es wohl in Deutschland, würde ein Parteitag der GRÜNEN (und das Hotel, in dem dieser stattfinden soll) von tausenden gewaltbereiten Rechtsextremisten gemeinsam mit Kirchen, Gewerkschaften, Politikern und Zivilvereinen derartig bedrängt und bedroht? Wenn die Bürgermeisterin elementare Grundrechte zur Provokation erklären und sich die amtierende Ministerpräsidentin mit Parolen tragenden Kindern ablichten ließe? Ja, wenn sich selbst die christlichen Kirchen unter eindeutigen Slogans in diese Phalanx einreihten?

Wir alle kennen die Antwort: Wir würden einen internationalen Orkan der Empörung erleben. Und das vollkommen zu Recht.

Man muss kein Freund der AfD sein, damit einem bei der Masse der „Einzelfälle“ der Atem gefriert. Angriffe gegen Infostände, abgefackelte Wahlkampflager, Überfälle auf Privat- und Geschäftsadressen, das Verteilen von Anti-Nazi-Steckbriefen in der privaten Nachbarschaft, das Anzünden von Privatautos, die gezielte berufliche Zerstörung, u.a. durch „Informieren“ von Arbeitgebern. Selbst einst beliebte SPD-Kommunalpolitiker werden von einem hasserfüllten Mob im privaten Umfeld attackiert und durch die Stadt gejagt, sollten sie abtrünnig werden.

Und immer wieder: Einschüchterungen, Erpressung, Bedrohung und offene Gewalt gegen Gastwirte, um politisch Unerwünschten den Zutritt zu verweigern.

[…] Um Bürgerrechte auszuhebeln, bedarf es in einem Land wie Deutschland nur einiger tausend mobiler, gut vernetzter „Aktivisten“. Wenn die Eliten deren Treiben durch eine Mischung aus Schweigen und offenem Lob flankieren, kann die Teilentrechtung des politischen Gegners auch ohne offene Staatsrepression erreicht werden. Der Abbau von Bürgerrechten wird quasi outgesourct.

Die anfangs gestellte Frage bleibt: Wie konnte es soweit kommen? Ein Engagement gegen Rechtsextremismus ist doch etwas Ehrenwertes. Wie ist es möglich, dass solch ein Engagement derart tief fällt und solch Strukturmechanismen zur selbstverständlichen Normalität werden lässt? Wie passen solch reaktionäre Aktionen mit Toleranz, Demokratie und einer offenen Gesellschaft zusammen? Den Aktivisten muss doch irgendwann klar werden, dass sie das Gegenteil dessen praktizieren, was sie zu verteidigen vorgeben.

[…] Das Kernprinzip aber scheint in vielen Weltanschauungsbewegungen quasi genetisch verankert zu sein, unabhängig von deren Ausrichtung: Im Namen großer Ideale in Verbindung mit geschlossenen Feindbildern werden Menschen blind für die Wirkung der eigenen Taten und Worte.
Vom Offenbarungseid der Zivilgesellschaft

 

Griechenland bekommt weitere Hilfsmilliarden

Griechenland bekommt weitere Milliardenhilfen. Die Euro-Finanzminister haben sich in Luxemburg auf die Auszahlung der Finanzhilfen geeinigt.

[…] Anvisiert ist ein Volumen von 8,5 Milliarden Euro.

[…] Das hoch verschuldete Griechenland hängt seit 2010 am Tropf internationaler Geldgeber. 2015 vereinbarte Athen mit den Euro-Partnern ein drittes Hilfspaket über bis zu 86 Milliarden Euro. Bis Juli braucht die griechische Regierung aus dem Programm weitere rund 7,5 Milliarden Euro, um Altschulden an internationale zurückzuzahlen. Sonst droht dem Land erneut der Staatsbankrott.

[…] Athen bekommt nun rund eine Milliarde Euro mehr Geld. Nach Angaben aus Kreisen der Eurozone soll das zusätzliche Geld als „Puffer“ dienen, damit Athen finanziell mehr Luft hat.

[…] Im Mai vergangenen Jahres hatte die Eurogruppe Griechenland bereits über eine Reihe von Maßnahmen Schuldenerleichterungen in Aussicht gestellt. Ob es tatsächlich dazu kommt, sollte aber erst am Ende des Hilfsprogramms im August 2018 entschieden werden.

t-online

Jetzt müssen wir uns zuhause gegen den “Hindukusch” verteidigen

Der Medien-Konsument braucht derzeit starke Nerven. Terroranschläge, Morde, Gruppenvergewaltigungen, sexuelle Übergriffe, Massenschlägereien, Drogenhandel, Messerattacken, Angriffe auf Polizisten, Rettungspersonal, Ärzte, Krankenschwestern, Feuerwehrleute, bedrohliche Zusammenrottungen von Familienclans vor deutschen Gerichten: Wie eine Endlosschleife schaffen es solche Schlagzeilen in die täglichen Nachrichten und sozialen Netzwerke.

Parallel dazu Hochrechnungen der horrenden Sozial- und Gesundheitskosten, der Kosten für Qualifizierungsmaßnahmen, für Sprachkurse, für Dolmetscher, für zusätzliche Lehrer, für Kindergartenbetreuung, bis hin zu Geldern für die „Bekämpfung von Fluchtursachen.“ Der Jahrhunderte alte Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten soll ebenso gelöst werden wie die demografische Entwicklung Afrikas gestoppt.

Man stumpft angesichts der ständigen Meldungen immer mehr ab, ein Achselzucken, ein Kopfschütteln, „es-bringt-nichts-sich-aufzuregen“, alles Verhaltensweisen, die dem persönlichen Selbstschutz dienen. Dazu gehört auch, die meisten Zeitungen zu meiden, das Zwangsgebührenfernsehen und auch die meisten Privatsender abzuschalten, fruchtlose Diskussionen mit den „edlen Seelen“ zu vermeiden, die immer noch nach unserer Verantwortung für das Elend der Welt suchen und sich im Sündenstolz bequem eingerichtet haben. Am Ende wird es wieder niemand gewesen sein, denn objektiv sind alle unschuldig, man konnte ja nicht wissen, wohin sich das Ganze entwickelt.

„Verlust an Wirklichkeit“

Wer nach Nizza, Paris, Ansbach, Würzburg, Berlin oder zuletzt Manchester und London immer noch glaubt, die große Gefahr in Deutschland seien PEGIDA, die AFD, Trump oder allgemein die „Rechten“, befand sich die letzten Jahre entweder im Wachkoma, hat gar nichts begriffen oder versucht seine Ideologie, gegen alle Realitäten und täglichen Gegenbeweise bis zum bitteren Ende aufrechtzuerhalten. Die deutsch-jüdische Philosophin Hannah Arendt sah im „Verlust an Wirklichkeit“ die größte Gefahr für die Moderne. Dieser Realitätsverlust hat insbesondere in den vergangenen beiden Jahren in Deutschland dramatische Ausmaße angenommen.

Alle kulturellen und sozialen Errungenschaften, die eine Gesellschaft über einen langen Zeitraum hervorbringt, können auch wieder verloren gehen.

[…] Diesseits des verbalen Versprechens, den „Krieg gegen den Terror“ zu gewinnen, verleugnet die deutsche Zivilgesellschaft so etwas wie Feindschaft, es darf sie in einer aufgeklärten, humanistischen Welt einfach nicht mehr geben.

Denn wir wollen aufgrund unserer historischen Erfahrung mit Begriffen wie Feind oder Krieg nichts mehr zu tun haben. Wir setzen vielmehr auf den Dialog der Religionen und Kulturen, auf Worte und Überzeugungen. Offen gezeigte Feindschaft und auch Hass sind nur noch gegen unseresgleichen möglich (AFD, PEGIDA, Kritiker der Merkelschen Einwanderungspolitik). Denn das ist in der Regel völlig ungefährlich.

Der schwächste Gegner sind Menschen, die uns gleichen, hier hat der Gratismut, exemplarisch im viel beschworenen „Kampf gegen Rechts“, seine Gestalt gefunden, von Politik und Medien hofiert und umsorgt.

Zu glauben, mit zusätzlichen Angeboten, Dialogkonferenzen, Integrationsangeboten oder einer geradezu selbstmörderischen Toleranz könne es gelingen, weitere Millionen von Migranten aus den gewaltaffinsten Ländern der Welt zu integrieren, ist nichts anderes als die standhafte Weigerung, anzuerkennen, dass die Masseneinwanderung tribalistischer Gemeinschaften, vielfach religiös aufgeladen, längst irreversible Verhältnisse geschaffen hat.

[…] Der Rechtsstaat, so wie wir ihn kennen, setzt eine zivilisierte, befriedete Gesellschaft voraus. Kann ein Staat seine Bürger nicht mehr schützen verliert er jede Legitimität, denn die Kernaufgabe des Staates besteht in der Ausübung des Gewaltmonopols und der Sicherung der eigenen Grenzen. […]
DIE ACHSE DES GUTEN

Das ist bereits Krieg, 23.000 islamische Gefährder in England

Zunächst hielten viele Augenzeugen den Anschlag auf der London Bridge (Nr. 2) für einen Unfall. Ein Wagen krachte mit irrsinniger Geschwindigkeit über die Brücke und walzte die Menschen einfach platt oder schleuderte sie durch die Wucht und die Masse zur Seite. Aus dem Auto sprangen plötzlich Männer heraus, die wahnhaft brüllten und mit etwa 30 cm langen Klingen damit begannen auf die Zivilisten einzustechen.

[…] Die ganze Stadt ist alarmiert, die Polizei in allen Destrikten des Königreiches in höchster Aufruhr, Militär ist taktisch involviert.

[…] Wenn sich das alles für sie dramatisch anhört, dann könnte das daran liegen, dass dieses Szenario ebenso aus dem Irak, Syrien oder Afghanistan stammen könnte.  Eine kleine Handvoll Terroristen schafft es, nun schon zum Xten mal in Europa, Dutzende Menschen zu töten und den Metabolismus ganzer Staaten so richtig durchzuschütteln. Kürzlich musste das Königreich Großbritannien zugegeben, dass die Zahl der potenziellen Gefährder und gewaltätigen Islamisten nicht bei 3000, sondern bei 23.000 liegt.

[…] Die strategische Dimension dieser Angriffe übersteigt unsere bisherige Vorstellungskraft. Allein die Tatsache, dass im Takt von drei Tagen nun Terroranschläge versucht oder durchgeführt werden, mitten in Europa, war für manche Leute vor einigen Monaten noch Hirngespinst. Man dachte wohl, dass man mit Bataclan und Charlie Hebdo das Schlimmste überstanden hatte. Das Gegenteil ist der Fall.

[…] Wir werden noch mehr Opfer zu beklagen haben, höhere Angreiferzahlen und besser koordinierte Attacken erleben.

[…] Und da Europas Außengrenzen weiterhin ungesichert bleiben und auch gefährliche Islamisten kaum eingebuchtet, noch abgeschoben werden, bin ich tatsächlich bereit meine linke und rechte Hand darauf zu verwetten, dass es schon in den nächsten zwei Jahren noch gewaltigere Angriffe geben wird, die alle anderen bisher in den Schatten stellen werden.

Europa befindet sich im Krieg mit dem politischen Islam. Diese Botschaft haben einige schon vor 15-20 Jahren versucht zu vermitteln und sind leider nicht durchgekommen. Wir baden aus, was damals versäumt wurde zu verstehen.

Young German