… zur Bildungspolitik

Programm der AfD ist zum Thema Bildung:

    • Wir fordern bundesweit einheitliche Bildungsstandards orientiert an den besten Schulsystemen Deutschlands.
    • Wir fordern, Bildung als Kernaufgabe der Familie zu fördern. Kitas und Schulen müssen dies sinnvoll ergänzen. Nichts ist für unsere Zukunft wichtiger als die Bildung unserer Kinder.
    • In erster Linie sind die Eltern für die Bildung und Erziehung ihrer Kinder verantwortlich. Der Staat muss ihnen dabei helfen, diese Aufgabe zu erfüllen. Frühkindliche Bildungsangebote sollen unabhängig vom Familienhintergrund verfügbar sein.
    • Wir fordern ein qualitativ hochwertiges Universitätssystem, das den Studenten angemessene Betreuungs- und Fördermöglichkeiten bietet. Auch eine Rückkehr zu bewährten Diplom- und Staatsexamensstudiengängen muss möglich sein.

Thesenpapier des Arbeitskreises Bildung unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Egg

Diese Thesenpapier wurde im Arbeitskreis Bildung des Landesverbands Berlin entwickelt.

Thesenpapier (pdf)

Ja zum dreigliedrigen Schulsystem

Bernd Lucke: Ja zum dreigliedrigen Schulsystem

 
„Die Pisastudien zeigen eindeutig, dass in Deutschland das dreigliedrige Schulsystem mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium die besten Ergebnisse hervorbringt. Und zwar für die Schüler aller Schultypen. Die Kinder in bayerischen Hauptschulen haben ein sehr viel besseres Ausbildungsniveau als die Kinder, die in NRW in Gesamtschulen die C-Kurse besuchen.
Wir setzen uns daher dafür ein, das dreigliedrige Schulsystem zu erhalten und nicht zugunsten eines Systems der Gemeinschaftsschulen zurück zu entwickeln.Ich sehe mit großer Sorge, dass in vielen Bundesländern die Hauptschule mit der Realschule zusammengelegt wird zu einer Art Oberschule. Wir haben auf der Hauptschule viele Probleme mit Kinder aus schwierigen Verhältnissen, aus zerfallenden Familien, die für die Bildung ihrer Kinder Defizite aufweisen, oder mit Kindern aus Migrantenfamilien ohne starke Bildungstradition. Die Eltern und Erzieher sagen nun: Wir haben die Probleme der Kinder auf der Hauptschule nicht lösen können. Wir legen diese Schule einfach mit der Realschule zusammen, in der Hoffnung, dass die Schüler dort die Probleme lösen. Der Gedanke dahinter lautet: Auf der Realschule sind ja vernünftige Schüler, die können die schwierigen Kinder ja integrieren. Die Probleme, mit denen die Politik und die Erzieher nicht fertig geworden sind, stellt man den Schülern anheim.Ich habe die große Sorge, dass die Realschule damit auch kaputt gemacht wird. Denn die Realschüler sind damit völlig überfordert, sie sind dafür ja gar nicht ausgebildet. Sie haben ihre eigenen Aufgaben in der Schule zu erledigen, was manchmal schwer genug zu bewältigen ist. Da kann man doch nicht einfach sagen, die müssen jetzt noch mit den schwer erziehbaren Kindern von der Hauptschule umgehen und deren Probleme lösen.“BERND LUCKE in einem Gespräch mit Schülern in Koblenz (ab Minute 41):
http://www.rhein-zeitung.de/region/politik-rheinland-pfalz_artikel,-Wahlzeit-AfD-Vorsitzender-Bernd-Lucke-im-Interview-_arid,1036921.html

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Lesenswerte Presseartikel zum Thema:

Lehrer protestieren gegen OECD: Wir produzieren zu viele Akademiker

Erstmals gibt es in Deutschland mehr Studenten als Auszubildende. Nach dem Studium finden viele keine Arbeit. In traditionellen Berufen wie dem Handwerk fehlen dagegen qualifizierte Mitarbeiter. Der Philologen-Verband kritisiert eine Studie der OECD, die eine „100-Prozent-Akademiker-Gesellschaft“ propagiert. […]

Der Verbandschef forderte eine Neubesinnung und eine offene und ehrliche gesellschaftliche Diskussion darüber, wie viele Hochschulabsolventen und Absolventen beruflicher Ausbildungsgänge unsere Gesellschaft in Zukunft braucht.

“Es geht keinesfalls darum, generell vor dem Erwerb von Hochschulzugangsberechtigungen und der Aufnahme eines Studiums zu warnen. Für viele berufliche Tätigkeiten bleibt ein wissenschaftliches Studium nach wie vor eine unbestrittene Notwendigkeit. Auf der anderen Seite wird aber auch immer deutlicher, dass die Akademisierung bisher nichtakademischer Berufsbilder nicht selten wegen des nun fehlenden Praxisbezugs zu Qualitätsverlusten führt oder bereits geführt hat! Leider steht bei immer mehr Hochschulzugangsberechtigten hinter der Berechtigung keine ausreichende Befähigung mehr, weil das Schielen der Bildungspolitik auf Quoten die Qualitätsentwicklung vernachlässigt hat.”
DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN vom 17.11.2013

AfD: Gerechtigkeit bei Bildung

Konrad Adam, Sprecher der Alternative für Deutschland, fordert Gerechtigkeit für alle Lebensbereiche, vor allem für die Bildung. Adam kommentierte in einem Bericht der AfD-News: „Gerechtigkeit lässt sich nicht durch ein Absenken des Niveaus und der Anforderungen herstellen. Dies gilt für alle Lebensbereiche, insbesondere aber für die Bildung“. Offensichtlich will Adam wieder den Leistungsgedanken an deutschen Schulen einführen.
Artikel bei mesh-web vom 18.10.2013 lesen

Lausiges Zeugnis für die deutschen Lehrer

In Deutschland haben Lehrer ein miserables Ansehen. Alle Bemühungen der Politik, dringend benötigte gute Nachwuchspädagogen zu gewinnen, laufen deshalb ins Leere.
Artikel in DIE WELT vom 03.10.213 lesen

Gabriel will Hausaufgaben abschaffen – für mehr Chancengleichheit

Hausaufgaben fördern gesellschaftliche Ungerechtigkeiten, meint Sigmar Gabriel: Nicht jedes Kind hat Eltern, die ihm dabei helfen können. Deshalb will der SPD-Chef die Übungen abschaffen – stattdessen sollen Schüler einen Rechtsanspruch auf den Besuch einer Ganztagsschule bekommen.
Artikel bei Focus online vom 01.09.2013 lesen

Nida-Rümelin diagnostiziert Studentenüberschuss in Deutschland

„Bald laufen die Studenten den Azubis den Rang ab“

Ex-Kulturstaatsminister Nida-Rümelin meldet sich in der Bildungsdebatte zu Wort. Der SPD-Politiker ist der Meinung, dass in Deutschland zu viele junge Menschen studieren und zu wenige eine Ausbildung machen. „Akademisierungswahn“ nennt er das – zum Unmut seiner Parteigenossen.
Artikel bei Spiegel online vom 13.08.2013 lesen

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